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Marc-Oliver Lux: Tech-Aktien-Krise könnte Indizes kollabieren lassen

Ein Kurssturz bei Alphabet, Apple, Facebook, Microsoft oder Amazon könnte ein weltweites Börsenbeben auslösen – allen voran in Deutschland. Davor warnt die Vermögensverwaltung Dr. Lux & Präuner.

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Das Gewicht von fünf Technologieriesen aus den USA hat das Potenzial, Börsen weltweit in den Abgrund zu reißen, warnt Marc-Oliver Lux von der Münchener Vermögensverwaltung Dr. Lux & Präuner. Die Aktien des Google-Mutterkonzerns Alphabet, Apple, Facebook, Microsoft und Amazon haben ihren Börsenwert in den vergangenen zwölf Monaten um insgesamt eine Billion US-Dollar auf 3,5 Billionen US-Dollar gesteigert. Das entspricht mehr als dem doppelten Wert aller 30 Dax-Konzerne zusammen. "Diese nach Börsenwert fünf größten Unternehmen der Welt stehen inzwischen für 15 Prozent des Börsengewichts aller 500 größten US-Konzerne. Mit ihrer Größe treiben sie maßgeblich den weltweit wichtigsten Börsenindex", sagt Lux.

Diese Abhängigkeit habe weitreichende Konsequenzen: "Verlieren Anleger das Vertrauen in Amazon und Co., droht nicht nur den fünf Technologieunternehmen der Absturz, sondern abgeschwächt dem gesamten Index – und damit auch vielen anderen Börsen, allen voran der deutschen", warnt Lux. Der nationale Leitindex Dax folgte in der Vergangenheit stets besonders stark dem Auf und Ab an der Wall Street, denn ausländische Investoren halten mehr als die Hälfte der Anteile aller Dax-Titel. 

Abhängig von den Highflyern
Selbst Investoren, die gar nicht speziell auf Technologie-Aktien, sondern auf den breiten S&P-Börsen-Index setzen wollen, machen sich stark abhängig vom Wohl und Wehe der fünf Tech-Highflyer. "Der Datenskandal bei Facebook war ein Vorgeschmack auf ein drohendes Börsenbeben, wenn nur eine der fünf Technologiefirmen wackelt", sagt der Vermögensverwalter. Sowohl die rasant gestiegenen Aktienkurse der fünf großen US-Technologiefirmen, vor allem aber der Vertrauensverlust um Facebook seien ein Anlass zur Vorsicht, sagt Lux. (fp)

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