Logo von Institutional Money
Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
| Märkte
twitterlinkedInXING

MainFirst: Strukturelle Veränderungen als große Investmentchance sehen

Investoren sollten die dynamischen Entwicklungen unserer Zeit als Opportunität erachten und in die Gewinner von morgen investieren. Vor allem bei Technologieunternehmen in Asien könnten satte Gewinne winken, meint MainFirst Asset Management.

Frank Schwarz, Fondsmanager des MainFirst Global Equities Fund und des MainFirst Global Equities Unconstrained Fund
Frank Schwarz, MainFirst Asset Management
© MainFirst Asset Management

Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine, weiterhin harte Lockdown-Politik in China, die den Welthandel ins Stocken bringt und ein seit Dekaden nicht da gewesener Inflationsschub, der die Zentralbanken zum Handeln zwingt: 2022 ist von einem hohen Maß an Instabilität und Umbrüchen geprägt. Die Weltwirtschaft durchläuft eine schwierige Phase und die Unsicherheit über die zukünftige Wachstumsentwicklung bleibt gegenwärtig bestehen.

Zum Big-Picture gehört aber auch, dass der grüne Umbau der Wirtschaft immer mehr an Fahrt aufnimmt und Investitionen erfordert. Im Zuge der Ereignisse der letzten Jahre hat die Gesellschaft manche gravierende Veränderung erfahren und hier liegt, laut Frank Schwarz, Portfoliomanager im Team Global Equities/Absolute Return Multi Asset, eine Chance für Investoren, wie der Investmentprofi in einem "Institutional Money" exklusiv vorliegenden Beitrag schreibt.

Veränderungen sind auf dem Vormarsch
Die Lieferkettenschocks, ausgehend von der Corona-Pandemie und dem Krieg gegen die Ukraine, haben viele Unternehmen dazu veranlasst, sich neu zu organisieren. So wird die Produktion wieder stärker vor Ort angesiedelt, um etwaige globale Engpässe zu minimieren, was zu mehr Unabhängigkeit führt. Allerdings verringern sich dadurch auch die Kostenvorteile internationaler Arbeitsteilung, was zu höheren Preisen und geringerem Wachstum führen könne.

Die De-Globalisierung sei Schwarz zufolge aber nur eine der gravierenden Veränderungen, welche die Gesellschaft im Zuge der Pandemie erfahren hat. Neue Formen des alltäglichen und beruflichen Lebens sind zur Normalität geworden. Für Investoren bedeutet dies: Fokussierung auf strukturelle Trends, die langfristig Chancen für Wachstum bieten und eventuelle Rückschläge vergleichsweise gut kompensieren können.

Themen, wie die allgegenwärtige Digitalisierung, bestimmen immer mehr das Leben und Verhalten der Menschen. Doch damit nicht genug. Die Mobilität werde neu gedacht und die fortschreitende Elektromobilität ist ein zentrales Zukunftsthema der Automobilindustrie – ein Beitrag zu mehr Klimaschutz. Mit Erfolg: Der Marktanteil von Elektrofahrzeugen ist gemessen an den gesamten Neuzulassungen auf ein Viertel gestiegen.

Weitere strukturelle Megatrends sind Cloud-Computing – wie man vom Wachstum der Datenmengen profitieren kann – und der E-Commerce-Boom im Bereich Sportausstattung. Gemeinsam haben diese Trends, dass sie losgelöst von volkswirtschaftlichen Entwicklungen ablaufen und langfristiger Natur sind, merkt Schwarz an.

Die Musik spielt in Asien
Wenn ein Trend erkannt ist, gilt es die Profiteure auf Unternehmensseite zu identifizieren und wo diese regional beheimatet sind. In den letzten Jahrzehnten sind Trends und Innovationen maßgeblich von den Vereinigten Staaten vorangetrieben worden. Asien, insbesondere China, versucht nun dasselbe. Da in Asien oft deutlich mehr Innovationsgeist herrscht, als in weiten Teilen der westlichen Welt, sind hier viele Neuheiten zu finden.

So investiert China massiv in den Aufbau von Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität. Auch die Batteriehersteller gewinnen hier weltweit immer mehr an Bedeutung, wodurch Zulieferer mehr Macht bekommen. Auch hier sind die wichtigsten Lieferanten in Asien angesiedelt. Mit Ausnahme von Tesla kommen die größten Hersteller von Batteriezellen für Elektrofahrzeuge allesamt aus Ostasien und halten einen Weltmarktanteil von mehr als 90 Prozent.

Asiatische Unternehmen profitieren außerdem im besonderen Maße von der steigenden Nachfrage nach entsprechenden Halbleiterprodukten. Asien gräbt somit Europa, aber auch zunehmend den USA, das Wasser ab und wird tonabgebend. Nicht überraschend haben die chinesischen Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht.

Eine Investmentlösung: Der MainFirst Megatrends Asia
Mit dem MainFirst Megatrends Asia wurde im vergangenen Jahr ein Aktienfonds an den Start gebracht, der in seiner Strategie einen Growth-Ansatz verfolgt und bevorzugt Unternehmen in den Fokus nimmt, die langfristig von einem strukturellen Wachstumstrend profitieren. Die potenziellen Unternehmen werden auch nach Nachhaltigkeitskriterien analysiert und aufgestellt. Die Kriterien machen den Fonds gemäß der Offenlegungsverordnung (SFDR) zu einem Artikel-8-Produkt.

"Wir sind letztendlich davon überzeugt, dass die Pandemie und der aktuelle Ukraine-Krieg, wenn nicht markante Zäsuren, dann doch bedeutende Wegmarken einer „neuen Zeit“ sind, die ihre eigenen Gewinner und Verlierer hervorbringen wird. Unternehmen, die strukturelle Trends antizipieren bzw. ihren Nutzen daraus ziehen können, profitieren. Hier hat der asiatische Kontinent weiter die Nase vorn", betont Schwarz abschließend. (aa)

twitterlinkedInXING

News

Institutional Money Kontakt
Logo von Institutional Money
Institutional Money
c/o FONDS professionell Multimedia GmbH, Landstrasser Hauptstraße 67, EG/Hof, 1030 Wien

Telefon: +43 1 815 54 84-0
Fax: +43 1 815 54 84-18
E-Mail: office@institutional-money.com

Redaktion Köln:
Hohenzollernring 52
50672 Köln
Telefon: +49 221 33 77 81-0
Telefax: +49 221 33 77 81-19
 Schließen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren