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Lyxor: Am ETF-Markt dreht sich der Wind, Investoren schichten um

Investoren scheinen wieder mehr Risikoappetit zu haben, wie den jüngsten europäischen ETF-Absatzahlen zu entnehmen ist, die Lyxor ETF aufbereitet hat. Renten-ETFs werden im Gegensatz zum Vormonat verkauft. Aktien-ETFs - bevorzugt auf europäische Werte - werden aufgestockt.

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© Fotolia

Der Wind scheint wieder zu drehen: Hatten ETF-Anleger im Juni mit 4,5 Milliarden Euro erstmals seit neun Monaten mehr Geld in Renten ETFs als in Aktien ETFs investiert, so kehrte sich das Verhältnis im Juli wieder um. Mit Nettozuflüssen in Höhe von fast 5,5 Milliarden Euro dominierten erneut Aktienprodukte am europäischen ETF Markt. Renten ETFs konnten Mittelzuflüsse in Höhe von 2,3 Milliarden Euro verzeichnen. Über diese Entwicklung berichtet Lyxor ETF.

Europäische Aktien derzeit gefragt
Vor dem Hintergrund weiterhin günstiger Wachstumsperspektiven in der Eurozone profitierten vor allem europäische Aktien ETFs. In diesen Sektor flossen insgesamt 3,4 Milliarden Euro. Die zweithöchsten Zuflüsse erzielte mit 774 Millionen Euro der US-Aktienmarkt. Ein geschwächter Dollar sowie gute Unternehmensgewinne unterstützten diese Entwicklung.

Bescheidene Nettozuflüsse um jeweils rund 300 Millionen Euro verzeichneten Aktien ETFs der Asien-Pazifik Region sowie der Schwellenländer. Smart Beta ETFs konnten 253 Millionen Euro an frischem Geld einsammeln. Im Fokus standen Faktor ETFs, und hier insbesondere Multi-Faktor-Produkte sowie Value Strategien.

Renten-ETFs stehen auf den Verkaufslisten
Im Bereich der Rentenmärkte verloren vor allem aus Staatsanleihen ETFs sowohl der entwickelten Staaten als auch der Schwellenländer in der Gunst der Anleger. Unternehmensanleihen-ETFs sammelten eine Milliarde neues Geld ein. Auch Geldmarktfonds zeigten mit Zuflüssen in Höhe von 731 Millionen Euro eine positive Entwicklung. Gleiches gilt für inflationsgeschützte Fonds, die einen Zuwachs von 334 Millionen Euro erzielten.
 
Insgesamt stieg das am europäischen Aktienmarkt verwaltete Vermögen im Juli auf 583 Milliarden Euro, was einer Steigerung von 13 Prozent gegenüber dem Jahresbeginn entspricht. (aa)

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