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Lutz Röhmeyer: 2018 ist ein Horrorjahr für Renteninvestoren

Bond-Investoren haben im laufenden Jahr nicht viel zu lachen gehabt, sagt Capitulum-Chef Lutz Röhmeyer. Dabei ist die Lage eigentlich besser als die Stimmung.

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© Korta / stock.adobe.com

Das laufende Jahr ist eines der vier schlechtesten, die es für Rentenanleger je gegeben hat, sagt Lutz Röhmeyer, Chef von Capitulum Asset Management. "Bedingt durch den dünnen Handel über die Sommermonate traten teils extrem verzerrte Kursbilder an den globalen Rentenmärkten auf", berichtet er. Sorge bereitet auch die Aussicht, dass die Liquidität an den Anleihemärkten mit steigenden Zinsen weiter zurückgehen wird. Schon jetzt sind institutionelle Anleger bei Bonds vorsichtig, verzichten auf Neuinvestitionen oder gehen nur noch in liquide Anlagen.

Die Lage ist allerdings bei weitem nicht so schlecht wie die Stimmung, sagt der Starmanager. "Angesichts der aktuellen Marktentwicklung entsteht der Eindruck, dass der eigentlich positive Ausstieg aus den Maßnahmen zur Krisenbewältigung völlig irrational als dramatischer angesehen wird als der eigentliche Auslöser", so Röhmeyer. Investoren, die eine Buy-and-Hold-Strategie verfolgen, finden derzeit sogar spannende Chancen an den Anleihemärkten.

Auf aktives Risikomanagement achten
Sollte sich die Konjunktur weiter so entwickeln wie bisher und sollte sich das Handelsvolumen an den Rentenmärkten im Herbst wieder normalisieren, dürften die Spreads vieler Anleihen sinken und ihre Kurse in der Folge steigen. "Da bei einem positiven Konjunkturumfeld aber auch mit weiter steigenden Zinsen und somit fallenden Anleihekurse zu rechnen ist, sollte man in Fonds investieren, die diese Risiken aktiv absichern", rät Röhmeyer. (fp)

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