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Ludger Wibbeke, Hansainvest: Warum PE-Fonds eine Service-KVG brauchen

Der Geschäftsführer für das Real-Assets-Geschäft der Hansainvest Hanseatische Investment-GmbH erklärt, warum Private-Equity-Fonds und deren Anbieter aufgrund regulatorischer Anforderungen auf die Dienste einer Service-Kapitalverwaltungsgesellschaft vertrauen sollten.

Ludger Wibbeke, Geschäftsführer für das Real-Assets-Geschäft der HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH
Ludger Wibbeke, Geschäftsführer für das Real-Assets-Geschäft der HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH
© HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH

„Die Zuflüsse in deutsche Private Equity-Fonds wachsen stark und mit ihnen die regulatorischen Anforderungen an die Initiatoren beim Überschreiten eines Schwellenwertes. Die praktische Alternative liegt in der Zusammenarbeit mit einer Service-Kapitalverwaltungsgesellschaft“, betont Ludger Wibbeke, Geschäftsführer für das Real-Assets-Geschäft der Hansainvest Hanseatische Investment-GmbH, in einem „Institutional Money“ exklusiv vorliegenden Beitrag: (aa)


Private-Equity-Standort Deutschland im Aufwind
Als besonders wachstumsstark und attraktiv gilt mittlerweile der Private-Equity-(PE)-Standort Deutschland. Im Vergleich zu Ländern wie den USA und dem Vereinigten Königreich, mögen sich die Volumina zwar noch bescheiden annehmen. Gleichwohl hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan. Wie aus dem Jahresbericht 2020 des Bundesverbands Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften hervorgeht, lagen die PE-Investitionen in Deutschland im vergangenen Jahr bei rund 12,6 Milliarden Euro, wobei über das Fundraising rund 3,9 Milliarden Euro eingesammelt wurden. Dass Private Equity in Deutschland immer mehr zu einem Erfolgsmodell wird, liegt auch an der breiten Palette mittelständischer Unternehmen. Sie gelten als innovativ, gut geführt und chancenorientiert – und geben daher oftmals ein lohnendes Target für Beteiligungsgesellschaften und PE-Fonds ab.

Service-Kapitalverwaltungsgesellschaft als kompetenter Partner
Mittlerweile ist eine wachsende Zahl von deutschen PE-Fonds nahe daran, bei den Assets under Management ein Volumen von 500 Millionen Euro zu erreichen oder sie haben diese Marke bereits überschritten. Der Haken ist: Alternative Investmentfonds bedürfen ab dieser Grenze nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) anstatt einer nur registrierten einer Voll-Lizenzierung als Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG).

Gerade kleinere bis mittlere PE-Manager tun sich jedoch nachvollziehbar schwer, die zum Teil sehr komplexen Regelungen des KAGB umzusetzen. Das nötige Knowhow in diesem Bereich zu erwerben und dann stets auf dem aktuellen Stand zu halten ist aufwendig und kostenintensiv – und bindet somit Ressourcen, die sonst für das Asset-Management zur Verfügung stünden. Vor diesem Hintergrund geht der Trend dazu hin, dass sich die Initiatoren von PE-Fonds auf die eigenen Kernkompetenzen, also das Asset Management und den Vertrieb, konzentrieren und die übrigen Aufgaben einem kompetenten Partner in Gestalt einer Service-KVG überlassen.

Die Service-KVG übernimmt dabei sämtliche administrativen Aufgaben, die im Zusammenhang mit den regulatorischen Anforderungen sowie der Koordination mit der BaFin stehen. Zudem ist sie Experte für die aufgrund der erhöhten Regulierungsanforderungen notwendigen Bereiche Risikomanagement, Fondsbuchhaltung und Reporting. Hierbei kann sie auf eingespielte Prozesse zurückgreifen, die von erfahrenen Teams umgesetzt werden. Daraus ergeben sich auf Seiten der Service-KVG Skaleneffekte, die dem Asset-Manager einerseits eine höhere Qualität im Bereich regulatorischer Anforderungen sichern und auf der anderen Seite die Kosten senken. Zudem führen sie zu einer zum Teil deutlich höheren Geschwindigkeit bei der Fondsauflage.

Reibungsloser Übergang auch nach Fondsauflage
Die Einbindung einer Service-KVG kann nicht nur zur Geburtsstunde des Fonds erfolgen, sondern ergibt auch nach dessen Auflage Sinn. Denn auch aus dem laufenden Geschäftsbetrieb heraus sorgt die Service-KVG dafür, dass alle regulatorischen Anforderungen erfüllt werden und die Fondsadministration, das Risikomanagement und die Compliance-Funktionen sichergestellt sind. Auch bietet eine Service-KVG durch ihren breiten Marktüberblick bei vielen Prozessen und Leistungen den Zugriff auf die Best-Practices aus dem Markt und fungiert in diesem Zuge auch als Sparringspartner für den Vertrieb. Dass eine Kooperation zwischen einem PE-Fonds und einer Service-KVG aus dem laufenden Betrieb heraus problemlos möglich ist sowie eine gute Lösung für alle Beteiligten sein kann, zeigt die Zusammenarbeit zwischen der Hansainvest und einem bekannten Anbieter aus der Private Equity Branche. Fazit: Die Kooperation mit einer Service-KVG ist auch in der Anlageklasse Private Equity bereits gängige Praxis. Weil es sich um eine Win-Win-Situation handelt, dürfte sich dieser Trend in Zukunft noch verstärken.

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