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Loomis Sayles: Steht der US-Dollar vor einem Bärenmarkt?

Nach Auffassung von Andrea DiCenso, Portfolio Manager beim amerikanischen Investmenthaus Loomis Sayles, könnte der Höhenflug des US-Dollars seinem Ende entgegengehen.

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© leowolfert / stock.adobe.com

Der Höhenflug des US-Dollars hat sich zuletzt fortgesetzt, da die Zentralbanken vor dem Hintergrund eines sich abschwächenden globalen Wachstums und zunehmender spätzyklischer Risiken die quantitative Straffung vorantreiben. Die weltweit steigende Inflation und die relative wirtschaftliche Stärke in den USA haben die finanziellen Bedingungen verschärft und den US-Dollar real auf ein 20-Jahres-Hoch getrieben", rekapituliert Loomis Sayles Portfolio Manager Andrea DiCenso: "Unserer Einschätzung nach ist der reale effektive Wechselkurs (REER) des US-Dollars derzeit zwischen zehn und 15 Prozent höher als im historischen Durchschnitt."

Trendwende wahrscheinlich
DiCenso sieht jedoch das Potenzial, dass der Dollar in eine Phase anhaltender Abwertung eintritt. Historischen Daten zufolge dauern Dollar-Zyklen im Durchschnitt sechs bis neun Jahre. Und wir nähern uns dem zehnten Jahr dieser Dollar-Hausse. Könnte dies der Wendepunkt sein?

DiCensos Meinung nach sind Dollar-Zyklen sehr beständig. Wenn wir also in eine Abwertungsphase eintreten, würden wir erwarten, dass diese über einen längeren Zeitraum anhält. DiCenso glaubt, dass sich der Dollar im kommenden Jahr aufgrund des Höhepunkts der weltweiten Inflation und des starken Wachstums in Asien stabilisieren, wenn nicht sogar abwerten könnte.

"Wir glauben, dass eine anhaltende Dollar-Baisse in den nächsten sechs bis zwölf Monaten ein starker Rückenwind für Schuldtitel aus Schwellenländern sein wird, insbesondere wenn sich die Wachstumsdynamik außerhalb der USA von den heutigen Notlagen erholt", erklärt DiCenso abschließend. (aa)

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