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Lombard Odier IM zum Ausgang des G20-Gipfels in Argentinien

Der Chefstratege von Lombard Odier Investment Managers glaubt, dass die Märkte trotz aller grünen Vorzeichen vom Montag bald wieder Sorgen vor einem möglichen Handelskrieg zwischen China und den USA haben werden.

Dr. Salman Ahmed, Chief Investment Strategist bei Lombard Odier Investment Managers
Dr. Salman Ahmed, Chief Investment Strategist bei Lombard Odier Investment Managers
© Lombard Odier IM

„Wir erwarten, dass die Thematik des Handelskrieges wieder auf den Tisch kommt, da die USA und China noch weit von einer endgültigen Lösung entfernt scheinen", schreibt Dr. Salman Ahmed, Chief Investment Strategist bei Lombard Odier Investment Managers, anlässlich des Ausgangs des G20-Gipfels in Buenos Aires in einer aktuellen Markteinschätzung. Er geht davon aus, dass die Märkte einige der extremeren Szenarien ausschließen werden, die die Stimmung an den Börsen belastet haben und sich in den Vermögenspreisen niederschlagen werden.

Schlechtere Bewertungen
Bei Investitionen in Schwellenländern hat sich die Stimmungslage dahingehend verändert, dass sich die Bewertungen "spürbar verschlechtert" haben. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis für Schwellenländer liegt derzeit bei etwa zehn, während die Differenz zwischen dem Kurs-Buchwert-Verhältnis in Schwellenländern und dem der Weltaktien historisch unterdurchschnittlich sei. In den entwickelten Märkten gäbe es Hinweise darauf, dass Risikokapitalanlagen in den USA ebenfalls von der negativen Stimmung infolge des Handelskrieges betroffen waren.
 
Ahmed geht davon aus, dass die positiven Implikationen des G20-Gipfels die extremen Befürchtungen des Marktes hinsichtlich eines Totalausfalls der Beziehungen zwischen den USA und China mildern werden. "Darüber hinaus rechnen wir damit, dass die risikoreichen Anlagemärkte, insbesondere die Schwellenländer, positiv reagieren werden, unterstützt durch eine gemäßigtere Federal Reserve. Zudem dürften eine Reihe von politischen Maßnahmen der chinesischen Behörden, einschließlich fiskalischer Anreize, zusätzliche Unterstützung bieten", schreibt Ahmed abschließend. (aa)

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