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Lombard-Fondsmanager hält gut 50 Prozent Cash, sieht Risiko allerorten

Fondsmanager Aurele Storno von Lombard Odier hat in seinen Portfolios einen Barmittelanteil angehäuft, der ihm schon peinlich ist. Angesichts der Risiken, die in den meisten Anlageklassen dominierten, seien bessere Alternativen jedoch rar.

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© Richard Villalon / stock.adobe.com

In der von Aurèle Storno, Chief Investment Officer Multi Asset at Lombard Odier Investment Managers, verwalteten vier Milliarden US-Dollar schweren Fondstrategie liegt der Baranteil bei mehr als 50 Prozent. Damit hat er den höchsten Stand seit den Krisenzeiten der Pandemie erreicht. Damals hielt Storno zeitweise 65 Prozent der Mittelbestände in Cash. Er fühle sich “sehr unwohl” mit den Barbeständen, sagt der Fondsmanager im Gespräch mit Bloomberg, schließlich werde er dafür bezahlt, Geld zu investieren. “Doch wenn irgendwann alles schief geht, heißt es: ‘Cash is King’. Es gibt keine Möglichkeit, sich zu verstecken.”

All Roads-Strategie
Die in Genf ansässige Lombard Odier startete vor zehn Jahren die so genannte “All Roads”-Fondsstrategie, die auf stabile Erträge, hohe Liquidität und geringes Risiko abzielt. Die Fonds werden an vermögende Privatpersonen sowie an Family Offices, institutionelle und Privatanleger verkauft. Bei der Strategie wird eine Reihe von Indikatoren analysiert, um das Risiko über alle Anlageklassen hinweg zu bewerten. Im Moment zeigen die Signale fast überall Warnsignale an, deshalb die defensive Umschichtung in Barmittel. 

In den jüngsten Finanzmarktturbulenzen hat sich die Strategie bewährt
Während das US-Börsenbarometeer S&P 500 in diesem Jahr 19 Prozent nachgab und der globale Anleihemarkt gemäß dem Bloomberg Global Aggregate Index um 14 Prozent gefallen ist, kam der Hauptfonds der “All Roads”-Strategie mit einem Minus von sechs Prozent davon.

Storno sieht nach wie vor “Unsicherheit vorherrschen”
Es sei noch “immer ziemlich riskant, weshalb wir nicht so optimistisch sind”, so der Fondsmanager. Chancen inmitten der Tristesse sieht er zum einen im Rohstoffsektor, zum anderen in einigen Bereichen der Schwellenländer, so in Hongkong und auf dem chinesischen Festland. Sollten zum Beispiel sinkende Gewinnschätzungen einen weiterer Rückschlag am Aktienmarkt bewirken, könnte sich laut Storno ein guter Einstiegspunkt bieten, etwas Bargeld zu investieren. Wenn die Inflation nachlasse, könnte sich der Markt einem Wendepunkt bei den Zinsen nähern. Das würde Anleihen attraktiver machen, vor allem, wenn Aktien weiter fallen.

Lombard Odier verwaltet insgesamt ein Kundenvermögen von rund 358 Milliarden Schweizer Franken. (kb)

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