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Loanboox startet Partnerschaft mit kommunalnet.at in Österreich

Loanboox als führende Geld- und Kapitalmarktplattform für Gemeinden, Städte, institutionelle Kapitalgeber und Banken ist ab Mai auch in Österreich aktiv. Zusammen mit dem größten Gemeinde-Informationsportal kommunalnet.at wird das Fintech-Unternehmen sein Konzept der Gemeindefinanzierung ausrollen.

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Loanboox-CEO Stefan Mühlemann
© Loanboox

Das Schweizer Fintech-Unternehmen wird damit den 2.100 österreichischen Gemeinden einen direkten Zugang zum Kapitalmarkt ermöglichen und damit die Kommunalfinanzierung deutlich vereinfachen.

Logischer Schritt nach Schweiz und Deutschland
«Wir haben ehrgeizige Pläne für Loanboox und treiben die Internationalisierung weiter voran», sagt Loanboox Gründer und CEO Stefan Mühlemann. «Nachdem wir in der Schweiz erhebliche Marktanteile gewinnen konnten und auch in Deutschland bereits viele Kreditnehmer und Kapitalgeber auf unsere Plattform vertrauen, war der Schritt nach Österreich nur folgerichtig.»

Kooperationsvereinbarung mit kommunalnet.at 
Dazu ist Loanboox eine strategische Partnerschaft mit komunalnet.at, dem E-Government-Portal der österreichischen Gemeinden und Städte, eingegangen. Auf der Kommunikationsplattform, die seit 2004 besteht und unter anderem dem österreichischen Gemeindebund gehört, sind rund 95 Prozent der Gemeinden als Mitglied registriert und arbeiten täglich auf kommunalnet.at. «Durch die Kooperation mit kommunalnet.at können wir einen Großteil der Städte und Gemeinden in Österreich erreichen, ohne die eigenen Kapazitäten vor Ort ausbauen zu müssen», begründet Mühlemann die Zusammenarbeit. Und auch kommunalnet.at verspricht sich Vorteile aus der künftigen Kooperation. «Wir können unseren Kunden nun eine technisch ausgereifte Plattform-Lösung anbieten, mit der das Verfahren der Kreditbeschaffung wesentlich einfacher, transparenter und effizienter wird», erklärt Lucas Sobotka, Geschäftsführer von kommunalnet.at.

Loanboox stößt auf großes Interesse in Österreich
Zurzeit läuft die Vorbereitungsphase und erste Gespräche mit Gemeinden, Städten und Kapitalgebern werden geführt. Dabei ist die Resonanz sehr positiv, wie Lucas Sobotka erklärt: «Speziell die Einfachheit der Plattform wird sehr geschätzt. Bis jetzt fragten Gemeinden für jede einzelne Investition die Banken an, was mit erheblichem Aufwand verbunden ist. Bald geht das nun mit drei Klicks.» 

Geschäftsmodell ist international etabliert
Auf seinem Portal bringt Loanboox die Gemeinden als Kreditnehmer mit institutionellen Kapitalgebern, wie Banken, Versicherungen oder Pensionskassen in Echtzeit zusammen. Diese können mit nur wenigen Klicks eine Kreditanfrage erstellen und eine Vielzahl von Investoren ansprechen. Angebote erfolgen dabei der vorgegebenen Informationssystematik. Nicht nur die Preise, sondern auch die jeweiligen Vertragsparameter können miteinander verglichen werden. Hohe Transparenz erleichtert somit die Auswahl des gewünschten Finanzierungsangebotes.

In der Schweiz und Deutschland wurde seit September 2016 ein Finanzierungsvolumen von mehr als zehn Milliarden Schweizer Franken über die Plattform angefragt. Über 1.000 Kreditnehmer und Kapitalgeber nutzen Loanboox, Tendenz stark steigend. 

Weitere Expansion geplant
Österreich ist bereits der dritte Markt, in dem das kürzlich zum besten Schweizer Fintech gekürte Unternehmen aktiv wird – gerade einmal eineinhalb Jahre nach dem Go-Live des Startups. Weitere Expansionsschritte wurden angekündigt: «Wir wollen und werden unsere Präsenz im europäischen Markt ausbauen. Neben Österreich werden wir auch bald in Frankreich starten», verrät Mühlemann. (kb)

 

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