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LGIM: So geht es nun in Argentinien weiter

Die Wahl am Sonntag in Argentinien brachte beim Spitzenkandidaten nur wenig Überraschungen, wohl aber bei den großen Städten. Investoren hoffen nun auf effiziente "Checks and Balances".

Uday Patnaik, Head of Emerging Market Debt bei Legal & General Investment Management
Uday Patnaik, Head of Emerging Market Debt bei Legal & General Investment Management
© Legal & General

„Wie zu erwarten, hat Alberto Fernández die Präsidentschaftswahl gewonnen und wird am 10. Dezember vereidigt", kommentiert Uday Patnaik, Head of Emerging Market Debt bei Legal & General Investment Management (LGIM), die Wahl von Sonntag in Argentinien.

Zur Erinnerung: Fernández gewann mit 48 Prozent der Stimmen gegenüber Macri mit einem Stimmenanteil von 40,5 Prozent. Überraschenderweise schnitt Macri besser ab als zunächst erwartet. Der Vorsprung von Fernández verringerte sich auf 7,5 Prozent, was für Macri eine deutliche Verbesserung gegenüber den Vorwahlen, den PASOs, bedeutete.

Die einleitende Rede von Fernández wurde laut Patnaik als moderat empfunden. Eindeutig als positiv zu bewerten sei das Treffen zwischen Macri und Fernández, um den Regierungswechsel einzuläuten.

Eine ebenfalls gute Nachricht sei der Sieg Larettas im Kampf um das Bürgermeisteramt der Stadt Buenos Aires, der somit einen Ausgleich zu Kicillof darstellt, den neuen Gouverneur der Provinz Buenos Aires (der Junto por el Cambio konnte auch mehrere andere Provinzen wie Cordoba, Santa Fe und Mendoza gewinnen).

Checks and Balances
Obwohl Fernández immer noch den Senat kontrolliert, kann man von einer beinah gleichmäßigen Sitzverteilung im Kongress sprechen. Angesichts des besser als erwarteten Abschneidens von Cambiemos scheint es gewisse ‚Checks and Balances‘ zwischen beiden Lagern zu geben, die möglicherweise die Politik mäßigen könnten. 

Politiker haben es faustdick hinter den Ohren
Argentinien verschärfte zudem am späten Sonntag nach dem Wahlsieg Fernández die Kapitalverkehrskontrollen. Nun bilden 200 US-Dollar pro Monat das Maximum, das über Bankkonten transferiert werden darf. Zuvor lag der Wert bei 10.000 US-Dollar pro Monat. "Auch dies stellt keine größere Überraschung nach der Wahl dar", kommentiert Patnaik.

Der Markt werde sich nache Einschätzung Patnaiks nun auf die Ernennungen des Kabinetts rund um Fernández konzentrieren und den Verlauf der IWF-Gespräche im Blick behalten. Fernández werde Nachrichten zufolge ein Team für die Wirtschaftspolitik in der Übergangsphase ernennen. (aa)

 

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