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Larry Fink zu CEOs: gesellschaftliche Verantwortung wird wichtiger

Larry Fink, Chairman und CEO von BlackRock, richtet sich auch in diesem Jahr wieder mit einem Brief an die Vorstände der Unternehmen, in die BlackRock im Auftrag seiner Kunden investiert. Jüngere Investoren fordern mehr als bloß Rendite, sie stellen die Frage nach gesellschaftlicher Verantwortung.

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Larry Fink
© Bloomberg

In diesem Jahr geht Larry Fink darauf ein, dass die gesellschaftlichen Erwartungen an Unternehmen „angesichts großer politischer und wirtschaftlicher Umwälzungen“ gestiegen sind. So schreibt er: "Die Gesellschaft ist verunsichert durch fundamentale ökonomische Umwälzungen und durch die Unfähigkeit von Regierungen, dafür effektive Lösungen zu finden. Sie erwartet zunehmend, dass private und öffentliche Unternehmen drängende soziale und wirtschaftliche Fragen angehen."

Gleichzeitig konzediert Fink aber: "Unternehmen können nicht alle gesellschaftlich relevanten Probleme lösen. Jedoch gibt es viele – von Alterssicherung und Infrastruktur bis hin zur Ausbildung von Beschäftigten für die Arbeitsplätze der Zukunft –, die sich ohne unternehmerische Führungsstärke nicht lösen lassen.“

Zudem weist er erneut darauf hin, dass Unternehmen ein klares Verständnis ihres Zwecks brauchen, um langfristig Gewinne zu erzielen: "Der Unternehmenszweck ist nicht bloß ein leeres Versprechen oder ein Marketinginstrument. Er beschreibt vielmehr die grundlegende Daseinsberechtigung eines Unternehmens – und was es jeden Tag dafür tut, Mehrwert für seine verschiedenen Interessengruppen zu schaffen. Der Zweck eines Unternehmens ist nicht das alleinige Streben nach Gewinnen, sondern die treibende Kraft, um diese zu erreichen.“

Darüber hinaus geht Larry Fink darauf ein, welchen Einfluss jüngere Generationen auf die Geschäftsentwicklung haben: "Unternehmen, die ihrem Zweck und ihrer Verantwortung gegenüber den beteiligten Interessengruppen gerecht werden, werden langfristig davon profitieren. Falls sie das nicht tun, werden sie ins Wanken geraten und letztlich scheitern. Diese Dynamik wird immer offensichtlicher, da die Öffentlichkeit von Unternehmen die Einhaltung immer strengerer Standards fordert. Und sie wird sich weiter beschleunigen, da die Generation der Millennials – die heute bereits 35 Prozent der Erwerbstätigen ausmacht – neue Ansprüche an die Unternehmen stellt, für die sie arbeitet, von denen sie Waren kauft und in die sie investiert." (kb)

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