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Mit Rohstoffen das Portfolio diversifizieren.

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Zu Zeiten schwacher Aktienmärkte zeigt sich die Bedeutung der Diversifikation. Gerade Öl und Industriemetalle können ein Gegengewicht zu volatilen Aktien sein. Mit Exchange Traded Commodities (ETCs) investieren Finanzprofis 1:1 und besichert in Rohstoffe.

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Larry Fink: "Die Aktienrallye ist fundamental nicht gerechtfertigt!"

BlackRock-CEO Laurence D. "Larry" Fink hegt Zweifel an der laufenden Rallye am Aktienmarkt. So lange sich die Unternehmensergebnisse nicht besserten, stehe der Aufschwung auf tönernen Füßen, meinte er kürzlich gegenüber Bloomberg.

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Larry Fink am INSTITUTIONAL MONEY KONGRESS 2015

Sofern die Gewinne der Unternehmen nicht besser als erwartet ausfielen, gehe er davon aus, dass die Rally kurzlebig sein werde, sagte Fink in einem Interview letzte Woche. Die Gewinne der Unternehmen seien über fünf Quartale hinweg gefallen und Privatanleger hätten Aktien den Rücken gekehrt, sagte Fink zuvor auf CNBC. Die britische Entscheidung zum EU-Ausstieg könne das Land in eine Rezession rutschen lassen. Zudem werde der Brexit das weltweite Wachstum schwächen. Eine weitere Zinsanhebung durch die FED in diesem Jahr werde unwahrscheinlich. 

Viele warten volatilitätsbedingt an der Seitenlinie

“Politische und konjunkturelle Unsicherheiten, historisch niedrige Zinsen und erhöhte Volatilitäten zwingen unsere Kunden an die Seitenlinie, was die über 55 Billionen US-Dollar an Bankeinlagen allein in den USA, China und Japan zeigen", merkte Fink an. Der Brexit war nur eines mehrerer Ereignisse, die die Volatilität an den Finanzmärkten in diesem Jahr angeheizt haben, darunter der Ölpreiseinbruch im ersten Quartal und die Sorgen um die chinesische Wirtschaft. Trotz der Stolpersteine erreichten US-Aktien zuletzt Allzeithochs. Sollten die Ergebnisse in diesem Quartal tatsächlich anziehen, würde dies die laufende Rally rechtfertigen, sagte Fink auf CNBC. 

Auch BlackRock leidet - ein wenig

An BlackRock ist die Entwicklung nicht spurlos vorbei gegangen. Die Umsätze sanken zuletzt um 3,5 Prozent auf 2,8 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum 2. Quartal 2015. Dabei gingen die erfolgsabhängigen Gebühren um 46 Prozent auf 74 Millionen US-Dollar zurück, während die Grundgebühren um 1,8 Prozent auf 2,49 Milliarden US-Dollar schrumpften. Die Umschichtungen von Aktien in Anleihefonds und Cash-Investments mit niedrigeren Gebühren waren für den Rückgang des Gewinns um 3,7 Prozent verantwortlich. Das verwaltete Vermögen stieg dagegen auf 4,9 Billionen US-Dollar, nachdem es Ende März noch bei 4,7 Billionen US-Dollar gelegen hatte.

Umschichtung in passive Produkte kommt BlackRock zugute

BlackRock profitierte als größter Anbieter derartiger Produkte von der Umschichtung in passive Fonds. Die Anleger legten in dem Quartal netto 1,5 Milliarden US-Dollar in langfristigen Anlagen an, wobei mit zehn Milliarden US-Dollar der größte Anteil in Anleihe-ETFs floss. Privatkunden zogen unterdessen 6,3 Milliarden US-Dollar ab, darunter 4,9 Milliarden US-Dollar aus Aktieninvestments. 

Konsolidierung der Asset Management-Branche ist ein großes Thema

Fink geht von einer Konsolidierung bei den Vermögensverwaltern aus, weil sie Probleme haben, die Benchmark-Indizes zu schlagen und neue Gesetze eine passive Strategie bevorzugen. BlackRock, Pacific Investment Management (PIMCO) und Grantham Mayo Van Otterloo & Co. (GMO) haben im laufenden Jahr Stellen abgebaut. (kb)

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