Langfristig allokieren: Auf diese fünf Trends kommt es an
Inflation, steigende Ölpreise und der Nahostkrieg sorgen für Unsicherheit an den Börsen. Moventum blickt über die kurzfristigen Schwankungen hinaus und identifiziert strukturelle Anlagechancen.
Robuste Konjunkturdaten und starke Unternehmensgewinne stützten zuletzt die Aktienmärkte in den USA und Europa. Gleichzeitig erhöhen der Krieg im Nahen Osten und steigende Ölpreise den Inflationsdruck und belasten die Konsumentenstimmung. Anleger bewegen sich damit in einem Spannungsfeld aus konjunktureller Zuversicht und geopolitischer Unsicherheit.
Thorsten Fischer, Managing Director und Head of Portfolio Management bei Moventum Asset Management, rät dazu, den Blick nicht zu stark auf die täglichen Ausschläge an den Märkten zu richten. "Entscheidend ist hier weniger das kurzfristige Marktrauschen, als vielmehr die Frage, welche Trends über die nächsten Quartale und Jahre hinweg tragfähig sind", erklärt Fischer.
Strukturelle Entwicklungen statt kurzfristiger Geschichten
Nach Einschätzung des Portfoliomanagers kristallisieren sich mehrere Investmentthemen heraus, die weitgehend unabhängig von kurzfristigen Marktbewegungen Bestand haben könnten. Dazu zählen der steigende Energiebedarf einer zunehmend digitalisierten Wirtschaft, Investitionen entlang der KI-Wertschöpfungskette und strukturelle Veränderungen im Finanz- und Gesundheitssektor.
Auch Rohstoffe und Industriemetalle könnten von langfristigen Nachfragetreibern profitieren. Bei der Auswahl entsprechender Anlagen komme es jedoch darauf an, nicht nur auf überzeugende Geschichten zu setzen, sondern Gewinner und Verlierer innerhalb der jeweiligen Wertschöpfungsketten zu unterscheiden.
Welche fünf Investmenttrends Fischer jenseits des kurzfristigen Marktrauschens für besonders aussichtsreich hält, erfahren Sie in der Bilderstrecke. (mb)


