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Krieg in der Ukraine: Das sagen die Investmentprofis

Bomben auf Kiew: Es sind Schlagzeilen, die wohl die meisten Europäer noch vor wenigen Tagen für völlig abwegig hielten. Wie Asset Manager und anderen Finanzexperten die Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Börsen einschätzen, haben wir in einer Bilderstrecke zusammengefasst.

Johannes Mayr, Eyb & Wallwitz
Johannes Mayr, Chefvolkswirt, Eyb & Wallwitz
"Die Finanzmärkte reagieren kurzfristig mit starken Kursrücksetzern in allen Bereichen. Eine Differenzierung bleibt zunächst aus. Mittelfristig wird entscheidend, wie weit sich die Sanktionsspirale dreht. In jedem Fall steigt das Risiko einer Stagflation vor allem in Europa, wodurch das Dilemma der Geldpolitik noch größer wird. Bereits in den vergangenen Wochen hatte sich das Risiko durch die hartnäckig hoch bleibende Teuerung und die angekündigten Straffungsschritte der Notenbank in diese Richtung verstärkt, weshalb wir die Portfolios insgesamt bereits deutlich defensiver ausgerichtet hatten. Mit Blick nach vorne steht der Grundsatz, dass politische Krisen mit Blick auf die Börse meist 'kurze Beine' haben, zumindest in Frage. Dennoch tun mittelfristig orientierte Anleger mit breiter Diversifikation gut daran, die Füße zunächst still zu halten und in der Anlage die fundamentalen Aussichten der Unternehmen nicht aus dem Blick zu verlieren. Diese sind es, die letztendlich über den Anlageerfolg entscheiden."
© Eyb & Wallwitz

Der Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine hat an den weltweiten Finanzmärkten für heftige Reaktionen gesorgt. Aktienkurse fielen, Öl- und Gaspreis stiegen. Anlagestrategen und Fondsmanager sind sich einig: Zumindest kurzfristig ist an den Finanzmärkten mit enormen Schwankungen zu rechnen – ein Zeichen der Unsicherheit, wohin die Krise noch führen wird.

Daniel Hartmann, der Chefvolkswirt von Bantleon, möchte vor diesem Hintergrund einen Rückschlag des Dax auf 13.000 Punkte nicht ausschließen. Eine lange Baisse hält er allerdings "nur bei einer sehr langen kriegerischen Auseinandersetzung" für plausibel.

Seine und weitere Einschätzungen zur kurz- und mittelfristigen Entwicklung von Konjunktur und Kursen finden Sie in der Bilderstrecke oben – einfach weiterklicken! (bm)

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