Logo von Institutional Money
| Märkte

Krieg im Nahen Osten: Droht jetzt ein Crash? Experten ordnen ein

Der Krieg in Iran droht zum Flächenbrand zu werden. Abseits der gewaltigen politischen Dimension gehört es zum Job der Asset Manager, die Auswirkungen des Konflikts auf die Finanzmärkte – insbesondere auf den Ölpreis – zu analysieren. Wir haben erste Stimmen zusammengetragen.

Eckpunkte:

  • Die Angriffe der USA und Israels auf Iran und die Gegenschläge des Regimes haben zu deutlichen Reaktionen an den Finanz- und Rohstoffmärkten geführt.
  • Wie sich dieser Konflikt auf die Märkte auswirken könnte, erklären namhafte Exerten in der Klickstrecke

Nach dem Angriff auf den Iran schnellte der Ölpreis so stark in die Höhe wie seit vier Jahren nicht mehr. Weil Iran die Straße von Hormus, eine wichtige Handelsroute, sperrte, stieg die Notierung der Ölsorte Brent zeitweise auf den höchsten Stand seit Januar 2025. Der Dax und andere Indizes verloren rund zwei Prozent.

Der Konflikt weitet sich aus
Am Samstag feuerten die USA und Israel Raketen auf Ziele im gesamten Iran ab und forderten die Bevölkerung auf, das islamische Regime zu stürzen. Teheran reagierte mit einer Welle von Angriffen auf Israel sowie auf US-Stützpunkte und weitere Ziele in Staaten wie Saudi-Arabien, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait und Bahrain. Am Sonntag und Montagmorgen weitete sich der Konflikt aus.

Trotz der unübersichtlichen Lage liegen erste Einschätzungen von Banken, Asset Managern und Vermögensverwaltern vor, welche Auswirkungen der Iran-Krieg auf die größten Assetklassen haben dürfte. In der Bilderstrecke oben hat unsere Redaktiuon die wichtigsten Aussagen zusammengetragen. (bm/Bloomberg)

Diese Seite teilen