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Kommunalkreditplattform komuno nun für alle Bankinstitute verfügbar

Die Kommunalkreditplattform komuno, ein Joint Venture der Helaba Digital und Lucht Probst Associates (LPA), ist ab 2019 auch für alle Bankinstitute außerhalb des Sparkassensektors verfügbar. Mit komuno lassen sich kommunale Investitions- und Kassenkredite schnell, effizient und einfach abwickeln.

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Dr. Gerhard Kebbel, Leiter des Strategieprojekts Digitalisierung der Helaba
© Helaba

Seit der Inbetriebnahme der Plattform im September 2018 haben sich bereits zahlreiche Städte, Gemeinden und Landkreise sowie Sparkassen und Landesbanken für die Nutzung der Plattform entschieden. Die wachsende Nachfrage hat neben regelmäßigen Ausschreibungen auf komuno unter anderem auch zu den ersten erfolgreichen, rechtsverbindlichen Abschlüssen über die Plattform geführt. Um dieses positive Momentum weiter zu verstärken, wurde die Plattform zum 1. Januar 2019 für alle Kreditinstitute geöffnet.

Nutzer möchten Ausschreibungen zukünftig rein digital über komuno durchführen
Nachdem die Funktionalität von komuno im Nutzerkreis der Sparkassen-Finanzgruppe erfolgreich erprobt werden konnte, ist die Öffnung jetzt folgerichtig, denn sie entspricht dem Wunsch der Nutzer, Ausschreibungen zukünftig ausschließlich digital über komuno durchfüh-ren zu können. Damit können sich nun alle zugelassenen Bankinstitute für die Nutzung der Plattform anmelden. „Wir sind überzeugt, dass die Erweiterung für Institute außerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe den Mehrwert der Plattform für all ihre Nutzer erhöhen und somit die Position von komuno stärken wird. Nun können teilnehmende Kommunen alle für sie relevanten Institute und Partner über die Plattform ansprechen und komuno als primären Ausschreibungskanal nutzen“, so Dr. Gerhard Kebbel, Leiter des Strategieprojekts Digitalisierung der Helaba.

Stefan Lucht, Gründer der LPA GmbH, fügt hinzu: „Die intensiven Gespräche mit Nutzern und Partnern haben uns bestätigt: Die Funktionalität von komuno trifft ihre Bedürfnisse. Um einen weiteren Mehrwert für Teilnehmer zu schaffen, ist es jetzt an der Zeit, den ganzen Markt abzubilden. Die Nutzung redundanter Kommunikationskanäle wird hoffentlich bald Geschichte sein und unser Ansatz, den Kommunalkreditprozess sukzessive zu digitalisieren, steht weiterhin an erster Stelle.“ 

Technische und inhaltliche Weiterentwicklungen in den vergangenen Monaten
Der Ausschreibungs- und Angebotsabgabeprozess wurde weiter verbessert und auf Basis des Nutzerfeedbacks um zusätzliche praxisrelevante Funktionen ergänzt. Die Kontrolle über seine Ausschreibung und Angebote bleibt dabei wie gewohnt beim Nutzer selbst. Sowohl teilnehmende Kommunen als auch Kreditinstitute haben die Möglichkeit, anhand einer individuell definierten Teilnehmerliste aktiv zu entscheiden, welche Organisation Zugriff auf veröffentlichte Ausschreibungen erhalten soll und von welchen z. B. regionalen Städten, Gemeinden oder Landkreisen Ausschreibungen bei der Bank eingehen sollen.

Funktionalität von komuno geht zukünftig über die eines reinen Marktplatzes hinaus
Wesentlicher Meilenstein in der Entwicklung der komuno-Funktionen wird in 2019 die Inbe-triebnahme einer Schnittstelle zwischen komuno und OSPlus, dem Kernbanksystem der Spar-kassen-Finanzgruppe, sein. Damit kann voraussichtlich ab Mitte 2019 eine medienbruchfreie Bearbeitung von Kommunalkrediten direkt im IT-System der Sparkassen ermöglicht werden. Auch die Weiterentwicklung der bereits bestehenden Schnittstelle zu „S-Kompass“, dem füh-renden, kommunalen Schulden-Management-System, sowie umfangreiche Umbaumaßnah-men zur stetigen Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit auf komuno stehen im Fokus der Updates der kommenden Monate. (kb)
 

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