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Kommt sie doch noch, die deutsche Super-Landesbank?

Sparkassenpräsident Helmut Schleweis
Helmut Schleweis, der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), hat sich selten so zuversichtlich zum Entstehen einer Super-Landesbank geäußert, wie bei der DSGV-Bilanzpressekonferenz am Mittwoch in Frankfurt.
© DSGV

Die Sparkassen in Deutschland streben den Worten von Schleweis zufolge ein einheitliches, mehrheitlich von ihnen selbst getragenes Zentralinstitut an. "Ich prognostiziere Ihnen: weil es die Sparkassen als wichtigste Partner und Kunden der Landesbanken wollen, wird es kommen", sagte Schleweis. Er glaube auch, dass dies im Interesse der anderen Miteigner von Landesbanken wäre, zu denen beispielsweise einige Bundesländer zählen, berichtet Bloomberg News.

Länder - und Politik - raus
Schleweis machte deutlich, dass es Ziel der Finanzgruppe sei, dass die Länder an dem geplanten Zentralinstitut nicht mehr beteiligt sind, sondern dieses sich zu 100 Prozent in Sparkassen-Hand befindet. In diese Richtung hatte im Februar auch schon Michael Ermrich, der geschäftsführende Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbands, argumentiert. "Das Ziel, ein Zentralinstitut für die deutsche Sparkassen-Organisation zu haben, ist erstrebenswert", sagte er. Das Beste sei ein Zentralinstitut, "wo keine Länder drin sind".

Nicht von heute auf morgen machbar
Einige Landesbanken-Eigner sehen eine mögliche Fusionen im Sektor aber kritisch. Fritz Kuhn, der Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart, die mit 19 Prozent an der Landesbank Baden-Württemberg beteiligt ist, sprach etwa von einem "nicht kalkulierbaren Abenteuer". Schleweis deutete am Mittwoch an, dass die Entstehung eines Sparkassen-Zentralinstituts wohl lange Zeit in Anspruch nehmen dürfte. "Wir alle wissen aber auch, es wird keinen Big Bang geben, sondern das wird ein mühsamer Prozess vieler Schritte sein", sagte er. "Meine Rolle wird sein, diesen Prozess zu befördern. Und das werde ich tun." (kb)

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