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Finanzmarkt-Ausblick 2020

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Kommt jetzt die Trendumkehr beim Deutsche Hypo Immobilienklima?

Sabine Barthauer, Vorstand der Deutschen Hypo, sagt: "Egal, ob man Mieten deckelt oder bremst: Beide Wege führen in die Sackgasse.“ Investoren würden sich aus der Asset-Klasse Wohnen zurückziehen. Das Wohnklima trübte sich im September am stärksten ein.

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Sabine Barthauer, Deutsche Hypo
© Deutsche Hypo

„Berlin deckelt, Hamburg baut“ - so titelte unlängst die F.A.Z. und verglich dabei die unterschiedlichen Herangehensweisen der beiden Städte, um dringend bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Während im bundesweiten Vergleich die Hansestadt bei der Schaffung von Wohnungen vorne liegt, beschäftigt sich die Bundeshauptstadt offenbar mehr mit Mietpreisbremsen und mit der Deckelung von Mietpreisen.

Deckel oder Bremse: Beides führen in eine Sackgasse
Diese Maßnahmen führen nicht zu mehr Wohnraum. Alleine schon durch die Ankündigungen der Politik stoppen in Berlin Projektentwickler ihre Vorhaben, und Investoren ziehen sich aus der Asset-Klasse Wohnen zurück, weiß Barthauer. Ganz klar gehe das zulasten derer, die dringend Wohnraum benötigten. Deswegen empfiehlt Barthauer allen Kommunen dringend, sich an der Hansestadt Hamburg ein Beispiel zu nehmen und sachorientiert Lösungen zu erarbeiten, die dem eigentlichen Ziel dienen, Wohnraum zu schaffen.

Trendumkehr beim Immobilienklima?
Betrachtet man den Deutsche Hypo Immobilienklima-Bericht September 2019, ist es vielleicht zu früh, um von einer Trendumkehr zu sprechen. Doch nachdem das Deutsche Hypo Immobilienklima zwischen Februar und Juli nur die Abwärtsrichtung gekannt hatte, hellte sich die Stimmungslage nun zum zweiten Mal in Folge auf wenn auch nur leicht. Im Rahmen der 141. Monatsbefragung bewerteten die Immobilienexperten das Klima um 0,2 Prozent besser als noch im Vormonat. Somit wurde im September ein Wert von 119,6 Punkten erreicht. Erneut ist das Investmentklima als Treiber dieser Entwicklung zu nennen. Gegenüber dem Vormonat legte es um 0,6 Prozent auf nun 119,8 Punkte zu. Leichte Einbußen waren hingegen beim Ertragsklima zu verbuchen, das um 0,3 Punkte nachgab.

Wohnklima vom Spitzenplatz verdrängt
Sehr heterogen präsentiert sich erneut die Entwicklung in den einzelnen Assetklassen. Großer Gewinner der September-Befragung ist das Hotelklima, das um 6 Prozent auf 117 Basispunkte stieg. Nach einer (mit wenigen Ausnahmen) rückläufigen Entwicklung im Verlauf des Kalenderjahres ist der Zuwachs in diesem Umfang als überraschend zu bewerten. Das Wohnklima hingegen sank um 2,9 Prozent auf 135,4 Punkte und fällt damit auch in der Rangliste vom Spitzenplatz auf den dritten Rang zurück. Neuer Spitzenreiter ist das Büroklima: 138,6 Basispunkte entsprechen einem leichten Anstieg von 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat. Ebenfalls eine Steigerung um 0,5 Prozent erfuhr das Logistikklima. Mit nunmehr 137,1 Basispunkten bleibt es dem Büroklima damit dicht auf den Fersen. Nach der überraschend deutlichen Stimmungsaufhellung des Handelklimas im August, gab dieses im September wieder leicht nach. Mit einem Minus von 0,9 Prozent auf nun 73,6 Punkte fällt der Rückgang allerdings insgesamt moderat aus.


 

 

 

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