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Schwellenländer und Nachhaltigkeit: Traumpaar oder Albtraum?

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Wir haben unsere Titelauswahl um ein ESG-Signal erweitert, das sich auch auf Schwellenländer anwenden lässt. ESG-Reporting reicht in den Emerging Markets erst bis etwa 2012 zurück, doch seither werden auch dort Scores erhoben, sodass Daten vorliegen.

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Kommt jetzt der große Boom des M&A-Geschäfts in Europa?

Geht es nach dem im Jahr 2000 gegründeten britischen Investment Manager RWC Partners, dann ist in den nächsten zwölf Monaten angesichts der zu Ende gehenden Phase der rekordtiefen Zinsen in Europa eine Auswertung des Übernahme- und Fusions-Geschäfts zu erwarten.

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Europäische Unternehmen haben ihre Verschuldung auf ein Nievau gebracht, dass seinesgleichen seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09 vergeblich sucht. Die Kriegskassen sind also gut gefüllt, da man die rekordtiefen Zinsen ausgiebig genutzt hat. 

2018 war der bester Start ins globale M&A-Geschäft, den es jemals gab
Tatsächlich ist das wellweite Fusions- und Übernahme-Business im ersten Quartal auf die noch nie dagewesenen Summe von 1,2 Billionen US-Dollar gestiegen, stelln die Experten von RWC Partners fest. 

Genug trockenes Pulver vorhanden
Rumble, Co-Manager des RWC European Equity Fund gemeinsam mit Graham Clapp und Russell Champion, meint, dass die Bilanzen der Unternehmen gesund aussähen und ein Großteil der zusäzlich aufgenommenen Mittel Pulver für Akquisitionen darstelle. Eine Vielzahl von Unternehmen habe die niedrigen Zinsen dazu verwendet, um opportunistisch den Verschuldungsgrad zu erhöhen, sagte er. Die Frimen verfügten über starke Bilanzen, die sie nach der Finanz- und Wirtschaftskrise aufgebaut hätten. Nun, da man in ein spätes Stadium des Wirtschaftszyklus eingetreten sei und wisse, dass das Ende des billigen Geldes nahe, könnte der Appetit für M&A-Transaktionen steigen, um das Geld arbeiten zu lassen und höhere Renditen zu erzielen. Das sei vernünftiger, als noch mehr Aktienrückkäufe zu tätigen

Rumble begrüßt diese geänderte Einstellung und hat schon ein paar mögliche Player identifiziert. Die dänische Transport. und Logistik-Firma DSV und Bunzl in London könnten beide 2018 M&A-Transaktionen durchführen. DSV habe bereits früher gezeigt, dass man es schaffe, durch Zukäufe den Unternehmenswert zu steigern, und auch Bunzl konnte in der Vergangenheit Synergieefekkte heben. Dabei habe man typischerweise zu günstigen Multiples zugekauft und damit die Aktionärsrenditen steigern können. 

M&A kann auch floppen
Viele Deals hätten in der Vergangeheit auch Werte vernichtet, deshalb gelte es, die Gewinner in deiesem geschöft von den Verlieren, die zuviel bezahlen oder ihre Synergien falsch einschätzten, zu trennen. (kb)

 

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