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Kommt es noch zu einer Jahresendrallye bei Infrastruktur?

Nach dem quartalsweise stattfindenden Rebalancing des weltweit investierenden Infrastrukturfonds Ve-RI Listed Infrastructure zum 11. Oktober hat die institutionelle Tranche des Fonds (DE000A0MKQN1) innerhalb eines Monats deutlich zugelegt.

Dr. Dirk Rogowski
Dr. Dirk Rogowski, Geschäftsführer von Veritas Investment
© Veritas Investment

Bis zum 13. November entwickelte sich der Fonds seit Reallokation besser als beispielsweise wichtige Indizes wie der DAX, der um 0,58 Prozent nachgab, der EURO STOXX 50, der um 0,55 Prozent zulegte oder dem MSCI World mit seinem Plus von 1,67 Prozent. „Auch in den deutlich schwierigeren Märkten der letzten Monate entwickelte sich der Fonds sehr solide“, kommentiert Dr. Dirk Rogowski, Geschäftsführer von Veritas Investment die aktuelle Entwicklung.

Seit Strategieanpassung Ende Mai 2014 hat der Ve-RI Listed Infrastructure (Daten der Retail-Tranche (DE0009763342); die institutionelle besteht erst seit August 2014)  bei einer annualisierten Volatilität von 9,95 Prozent eine Gesamtperformance von 45,11 Prozent per 13.November 2018. In 2018 hat der Fonds bis jetzt eine Rendite von +3,53 Prozent (Stand: 13.11.2018) erwirtschaftet. 

Seit Oktober-Rebalancing fünf Sechstel der Titel im Plus
Insgesamt weisen seit dem Rebalancing vom Oktober 25 der 30 enthaltenen Aktienwerte bis zum 13.11.2018 eine positive Performance am Aktienmarkt auf. Besonders auffällig ist der Kurssprung bei dem neuseeländischen Flughafenbetreiber Auckland international Airport von etwa 12 Prozent seit dem 11. Oktober. Auf Rang zwei nach Renditegesichtspunkten folgt im selben Zeitraum die US-amerikanische OGE Energy Corp. mit über 10 Prozent. „Die positive Wertentwicklung des Fonds fußt auf dem breiten Fundament. Über 80 Prozent der Aktienwerte des Ve-RI Listed Infrastructure zeigen aktuell eine positive Wertentwicklung. Unser rein systematischer und regelbasierter Aktienselektionsprozess, der ausschließlich auf Kennzahlen und nicht auf Meinungen basiert, zeigt auch jetzt seine Stärken. Denn Unternehmen, die in der Vergangenheit volatile Zeiten gut überstanden haben, werden von uns mit einem höheren Rating belohnt“, so Rogowski weiter.

Systematischer, regelbasierter Aktienselektionsprozess
Zur Selektion der Aktien verwendet das Veritas-Fondsmanagement das eigens entwickelte Aktienselektionsmodell, das rein systematisch vorgeht. Neben Quality- und Valuebewertungen kommen dabei rein quantitative Kriterien zur Trendstabilität, Low Risk- und Nachhaltigkeit (sogenannte ESG-Kriterien) zum Einsatz. Ziel ist es, unterbewertete Qualitätsaktien zu finden, die in der Vergangenheit auch stürmische Zeiten an den Märkten mit einer relativ geringen Schwankungsbreite überstanden haben. Aus der Kombination dieser Kriterien ergibt sich ein Gesamtranking. Die 30 ersten Werte werden quartalsweise, gleichgewichtet in das Portfolio aufgenommen. Alle Werte sind hoch liquide, was dem Fonds die nötige Flexibilität gibt. Qualifiziert sind nur Unternehmen, die mindestens 50 Prozent ihres Umsatzes mit Kerninfrastruktur machen. Darunter versteht man die Bereitstellung von Netzen zum Energie- und Rohstofftransport und Kommunikation aber auch Betreiber von See- und Flughäfen, Mautstraßen, Tunnel und Brücken. Aktuell liegt dieser Umsatzanteil mit 86 Prozent deutlich über dieser Schwelle.

Für eine mögliche Rallye in den letzten sechs Wochen des Jahres zeigt man sich bei Veritas Investment jedenfalls gut gerüstet. (kb)

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