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Knapp 200 Dollar: JP Morgan wagt spektakuläre Ölpreisprognose

Der Preis für Rohöl ist immer noch vergleichsweise niedrig – das könnte sich laut einem Bericht von JP Morgan mittelfristig drastisch ändern.

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© Tanja / stock.adobe.com

Der Ölpreis steht trotz der Erholung nach dem erdrutschartigen Verfall noch längst nicht wieder auf Vorkrisenniveau – könnte aber in absehbarer Zeit deutlich darüber hinausschießen. Die Experten von JP Morgan halten einen "Öl-Superzyklus" für möglich, bei dem der Ölpreis auf 190 US-Dollar pro Barrel steigen könnte, berichtet finanzen.net mit Verweis auf CNN Business.

Demnach hatte der JP Morgan-Öl-Experte Christyan Malek das ambitionierte Preisziel bereits vor dem historischen Ölpreiseinbruch im März ausgegeben. In einem Bericht erklärte er seinerzeit, die überversorgten Ölmärkte würden ab 2022 in ein "grundlegendes Angebotsdefizit" geraten. Angesichts des zwischenzeitlichen Einbruchs der Ölpreise scheint diese Prognose reichlich ambitioniert, aber der Experte betonte zuletzt: "Die Realität ist, dass die Chancen, dass Öl zu diesem Zeitpunkt in Richtung 100 US-Dollar geht, höher sind als vor drei Monaten".

Nicht wahrscheinlich, aber möglich
Das wahrscheinlichste Szenario ist Malek zufolge, dass Brent auf 60 US-Dollar pro Barrel steigt, um Anreize für eine höhere Produktion zu schaffen. Auch wenn Malek ein Preisziel für den Bullenfall schuldig blieb, zeigte sich der Experte gegenüber CNN Business optimistisch, dass die im März in Aussicht gestellten 190 US-Dollar weiterhin erreichbar seien. "Das Defizit spricht für sich. Das bedeutet, dass die Ölpreise durch die Decke gehen werden", sagte er. "Denken wir, dass es nachhaltig ist? Nein. Aber könnte es dieses Niveau erreichen? Ja." (fp)

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