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Klimaneutralität würde Fluggesellschaften halben Gewinn kosten

Flugreisen stehen in der Kritik, zum Klimawandel beizutragen. Die Analysten von Sanford C. Bernstein haben nun berechnet, wieviel es die sechs größten europäischen Fluggesellschaften kosten würde, ihre kompletten Kohlendioxydemissionen zu neutralisieren: die Kleinigkeit von 3,2 Milliarden Euro.

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© Leonid Andronov / stock.adobe.com

Air France-KLM, Deutsche Lufthansa, International Consolidated Airlines Group SA, Norwegian Air Shuttle, Ryanair und EasyJet sind laut Analysten für den CO2-Ausstoß aus insgesamt rund 37,8 Millionen Tonnen Kerosin pro Jahr verantwortlich, schreiben Daniel Roeska und Alex Irving in einer Notiz, aus der Bloomberg News zitiert. 

Halber Gewinn löst sich in Luft auf
Beim derzeitigen Preis für CO2-Ausgleichszertifikate von 26,51 € pro Tonne im Rahmen des Emissionshandelssystem der Europäischen Union würden die Gesamtkosten für diese sechs Fluggesellschaften demnach etwa 48 Prozent ihres Nettogewinns von 2018 betragen, der zusammen bei etwa 6,5 Milliarden Euro lag. Dann könnten Kunden klimaneutral fliegen. Gestern hatte die französische Regierung angekündigt, für Flüge ab Frankreich eine neue Steuer von bis zu 18 Euro pro Ticket zu erheben, um Transportformen wie Züge zur Bekämpfung des Klimawandels zu finanzieren.

Airlines unter Druck
Roeska und Irving rechnen mit steigendem Druck auf Fluggesellschaften durch Steuern oder andere Maßnahmen. Während letztendlich alle Emissionen ausgeglichen werden müssten, enthält der französische Vorschlag jedoch keinen Anreiz, die Dekarbonisierung voranzutreiben und ist nicht an Emissionswerte gebunden, argumentieren die Analysten. (kb)

 

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