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KKR incentiviert seine Co-CEOs fürstlich: bald zwei neue Milliardäre?

KKR & Co. hat den Co-Chief Executive Officers Joseph Bae und Scott Nuttall Anreizpakete zuerkannt, die dazu führen könnten, dass jeder der beiden mehr als eine Milliarde US-Dollar in Aktien halten könnte, wenn sie alle Ziele in den Ziele in den kommenden Jahren erreichen.

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Henry Krevis und Gerorge Roberts intensivieren ihre Nachfolger als KKR Co-CEOs mit einem fürstlichen Entlohungspaket bei Zielerreichung.
© Bloomberg / Bloomberg News

Das Unternehmen gewährte seinen beiden neuen Führungskräften 7,5 Millionen in aktienbasierte Einheiten, die in fünf Raten ausgeübt werden können, wenn der Aktienkurs ein bestimmtes Niveau erreicht und sie mindestens fünf Jahre an den Schalthebeln der Firma bleiben, wie aus einem am Freitag eingereichten Antrag hervorgeht.

So werden Führungskräfte zu Milliardären
Der Wert des Pakets beläuft sich heute auf 565 Millionen US-Dollar auf der Grundlage des Schlusskurs vom Freitag. Allerdings besteht heute keinen Anspruch auf eine Auszahlung in dieser Höhe. Nur wenn beide ihr höchstes Ziel erreichen, nämlich einen Anstieg des Aktienkurses um etwa 80 Prozent, können die 49-jährigen Führungskräfte etwas mehr als eine  Milliarde US-Dollar pro Person erhalten.

Vergoldete Tätigkeit
"Diese Prämien sollen die Co-Chief Executive Officers dazu anspornen, die Aktienkursentwicklung in einer Weise voranzutreiben, die mit den Interessen der Aktionäre übereinstimmt", so das Unternehmen in der Einreichung bei der Aufsicht. "KKR beabsichtigt derzeit nicht, den Herren Bae und Nuttall in den nächsten fünf Jahren weitere Aktienprämien zu gewähren." Das Paket unterstreicht den Reichtum, den man bei Private-Equity- und alternativen Investmentfirmen in einer besonders lukrativen Zeit für viele Ecken der Wall Street ernten kann.

Kein Einzelfall: Im Private Equity-Business ist Vieles möglich
Anfang dieses Monats gewährte Apollo Global Management den Co-Präsidenten Jim Zelter und Scott Kleinman im Zuge der Umstrukturierung seiner Vergütungspraktiken eine Chance auf Aktienzahlungen in Höhe von mehr als 860 Millionen US-Dollar. 

Investmentbanker sehen vergleichsweise arm aus
Solche Vergütungen stehen im Gegensatz zu bescheideneren Paketen bei Investmentbanken, wo die Vergütungen im Zuge der Finanzkrise von 2008 von der Öffentlichkeit und den Bundesbehörden genau beobachtet wurden. Kürzlich angekündigte Anreizprogramme für einige der prominentesten Führungskräfte des Bankensektors - wie z. B. David Solomon von Goldman Sachs und Jamie Dimon von J.P. Morgan - sind nur ein Bruchteil dessen, was KKR und Apollo am Ende ihren Führungskräften zahlen.

Großzügig denkende Gründer
Bae und Nuttall sind die Nachfolger der KKR-Gründer Henry Kravis, 77, und George Roberts, 78, die weiterhin als geschäftsführende Co-Chairmen fungieren. Anlässlich der Beförderung von Bae und Nuttall gewährte das Unternehmen den beiden jeweils etwa 75 Millionen US-Dollar in Aktien, von denen einige sofort und der Rest nächstes Jahr übertragen werden. Kravis und Roberts sind laut Bloomberg 11,7 beziehungsweise 12,0 Milliarden US-Dollar wert, wie der Bloomberg Billionaires Index zeigt. (kb)

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