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Jupiter: Sind Schwellenländer 2018 ein Investment wert?

Auch dieses Jahr bieten die Emerging Markets Investoren Opportunitäten, meint Jupiter Asset Management. Investmentgelegenheiten sehen die Briten vor allem bei Small- und Mid-Caps sowie in Frontier Markets.

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Ross Teverson, Jupiter AM: "Für attraktiv halten wir mehrere Frontier-Märkte und haben Banken in Nigeria, Kenia und Georgien in unser Portfolio mit aufgenommen."
© Jupiter Asset Management

Trotz der starken Performance der Schwellenmärkte im Jahr 2017 sind deren Bewertungen noch immer attraktiver als in den Industrieländern. Daran dürfte sich auch 2018 nichts ändern, sagt Ross Teverson, Schwellenländer-Experte bei Jupiter Asset Management. Er geht davon aus, dass Investoren in den Emerging Markets mittel- bis langfristig starke Renditen erzielen können. "Allerdings sind die Bewertungen nicht mehr so günstig wie zu Beginn des Jahres. Es ist daher wichtiger denn je, bei der Auswahl von Anlagemöglichkeiten selektiv vorzugehen", sagt Teverson.

Der Jupiter-Mann empfiehlt institutionellen Investoren, Frontier Markets im kommenden Jahr im Auge zu behalten. Dort seien die unterstützenden Faktoren, die sich in den Schwellenländern generell beobachten lassen, wie eine günstige demografische Struktur und eine noch geringe Verbreitung von Krediten, Produkten und Dienstleistungen, in der Regel stärker ausgeprägt als in anderen Ländern. "Für attraktiv halten wir mehrere Frontier-Märkte und haben Banken in Nigeria, Kenia und Georgien in unser Portfolio mit aufgenommen", sagt Teverson. Dabei handele es sich um Institute mit einem soliden Einlagengeschäft und einer hohen Eigenkapitalrendite, die beim Kreditrisiko einen konservativen Ansatz verfolgen. 

Investoren müssen mit Indien geduldig sein
Auch Indien dürfte Investoren nach Ansicht Jupiters im kommenden Jahr Chancen bieten – wenn sie ein wenig Geduld mitbringen. Die indische Wirtschaft dürfte zunächst noch mit der vor zwölf Monaten umgesetzten Wirtschaftsreform zu kämpfen haben. Zudem dürften die bevorstehenden Kommunalwahlen für eine erhöhte Volatilität sorgen. "Anleger werden für ihre Geduld aber belohnt werden, da die Reformen die langfristige wirtschaftliche Zukunft Indiens stärken", sagt Avinash Vazirani, Indien-Experte bei Jupiter. 

So dürfte die indische Wirtschaft durch die Reformen reifen, der informelle Sektor schrumpfen. "Die Regierung wird folglich mit höheren Steuereinnahmen rechnen können", sagt Vazirani. Auch die Logistik dürfte effizienter werden, weil keine Steuern mehr für den Warenverkehr zwischen einzelnen indischen Bundesstaaten gezahlt werden müssen. Dadurch entfallen zudem die Grenzkontrollstellen, Unternehmen profitieren von den niedrigeren Kosten.


Veranstaltungshinweis: Jupiter ist einer der vielen namhaften Sponsoren des 11. Institutional Money-Kongresses Ende Februar 2018 im Frankfurter Congress Center. Die Briten halten nicht nur einen Workshop zum Thema Wandelanleihen, sondern auch ein "Gruppengespräch" über Schwellenländeranleihen.

Dabei wird Alejandro Arevalo, Fondsmanager im Anleihenteam von Jupiter mit Spezialisierung auf Schwellenländeranleihen und Manager des Jupiter Global Emerging Markets Corporate Bond, über die Aussichten dieser hochinteressanten Assetklasse diskutieren.

Die Moderation dieses Gruppengesprächs übernimmt Marc Bauer, Senior Investmentmanager Zins- und Spreadprodukte bei der SV SparkassenVersicherung Holding und bei dieser für die Steuerung der Kapitalanlagen Liquide Assets zuständig.

Interessiert? Mehr Details dazu finden Sie HIER.

 

 

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