Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
Ad

Kostenoptimierung mit ETFs - aber bitte nachhaltig

Wie ESG Kriterien in ETFs berücksichtigt werden und auf diese Weise nachhaltig sowie effizient investiert werden kann, erläutert der ETF-Spezialist Michael Huber von Invesco beim Investmentforum am 4. Juni in Frankfurt. Erfahren Sie mehr!

 

Anzeige
| Märkte
twitterlinkedInXING

Jupiter AM: Chinas Wirtschaftsprognose steht auf tönernen Füßen

Die Aussichten für das chinesische Jahr des Schweins sind nicht allzu rosig, sagt Jupiter-Fondsmanager Jason Pidcock. Einerseits schwächelt die Wirtschaft, andererseits sorgen die USA für Druck.

Jason Pidcock, Fondsmanager des Jupiter Asia Pacific Income Fund
Jason Pidcock, Fondsmanager des Jupiter Asia Pacific Income Fund
© Jupiter

Jason Pidcock, Fondsmanager des Jupiter Asia Pacific Income SICAV, schränkt sein Engagement in China ein. "Die Aussichten für Chinas Wirtschaft sind nicht allzu rosig", erklärt er. So kämpfe die Volksrepublik einerseits mit unterschiedlichen Konjunkturmaßnahmen gegen das sich verlangsamende Wirtschaftswachstum an. Andererseits sorge die Eindämmungspolitik der USA für Druck, ebenso der schwindende Leistungsbilanzüberschuss und konkurrierende Produktionsstandorte, die inzwischen billiger sind als Standorte in China.

Statt auf Exporteure zu setzen, konzentriert Pidcock sich nun lieber auf verbrauchsorientierte chinesische Unternehmen mit guter Liquidität sowie auf Privatunternehmen mit soliden Bilanzen. "China ist an sich ein schwieriger Fall", sagt der Fondsmanager. Das Wachstum habe sich von 6,8 Prozent im Jahr 2017 auf 6,6 Prozent im Jahr 2018 abgeschwächt. Zudem habe China im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres sein erstes Leistungsbilanzdefizit seit 20 Jahren verzeichnet. "Das bedeutet, dass die chinesische Regierung ihre Infrastrukturausgaben nicht mehr so weit erhöhen kann, wie sie es bisher getan hat", sagt Pidcock.

Bremsklotz USA
Zu allem Überfluss versuchen die USA, die Entwicklung Chinas einzuschränken. Pidcock rechnet damit, dass dies zu weiteren Spannungen zwischen den beiden Ländern führen wird – und es China erschwert, das Wachstum wieder auf Kurs zu bringen. "Alle diese Faktoren führen dazu, dass wir unser direktes Engagement in China einschränken", erklärt der Fondsmanager. Derzeit ist er in vier Unternehmen aus China investiert: Ping An Insurance, Tencent International, China Mobile und Hengan International. 

Ein eingeschränktes, direktes Engagement in China könne das übrige Portfolio jedoch nicht gegen die Veränderungen in der chinesischen Wirtschaft absichern, räumt er ein: "Die Volkswirtschaften der asiatischen Nachbarländer können die Auswirkungen eines Konjunkturrückgangs in China schnell zu spüren bekommen." Anleger in der Region sollten mögliche Nebeneffekte der wirtschaftlichen Schwäche Chinas deshalb aufmerksam im Auge behalten. (fp)


Veranstaltungshinweis: 
Jupiter hält am 12. Institutional Money Kongress, der von 26. bis 27. Februar 2019 im Frankfurter Congress Center stattfindet, einen Workshop zum Thema Schwellenländeranleihen. Mehr Informationen dazu nachfolgend. Eine Kongress-Anmeldung ist u.a. HIER möglich

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen