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JPMorgan Media Summit: Im Zeichen des Regime-Wechsels

Der Konflikt in der Ukraine und steigende Rohstoffpreise führen zu einem nahezu perfekten Sturm, der laut den Analysten von JPMorgan einen ökonomischen Regimewechsel mit entsprechenden Implikationen für Inflation, Zinsen, Fixed Income und Aktienmärkte nach sich zieht.

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Anm.: Zur vollständigen Darstellung des Charts bitte in das Lupenelement rechts oben klicken.

Anleihen sind laut JPM inzwischen fairer bepreist.
© jpm

Auf dem traditionellen JPMorgan (JPM) Media Summit in London gibt die Investment-Bank jährlich Einblick in die Sichtweisen des Hauses. Die aktuellen Einschätzungen stehen im Zeichen der Dopppelkrise, bestehend aus Pandemie und Ukraine-Krieg.

Vor diesem Hintergrund orten die JPM-Experten nicht nur einen nahezu perfekten Sturm, sondern vor allem auch einen Regime-Wechsel. Demnach seien die Zeiten liquiditätsgetriebener Marktbewegungen nicht nur unterbrochen, sondern schlicht vorbei. Das mehr als ein Jahrzehnt bestehende Notenbank-Regime kommt also zu einem Ende und wird von einem Bewertungs-Regime abgelöst, in dem wieder fundamentale Daten in den Mittelpunkt des Interesses rücken.

Nur nicht unterschätzen
Wie sehr die Notenbanken in ihrem Kampf gegen die Inflation auf die Zinsbremse steigen, ist zwar noch nicht ganz klar. JPM warnt jedoch davor, die Währungshüter zu unterschätzen. Diese seien in Krisenzeiten der Vergangenheit nicht nur einmal deutlich aggressiver vorgegangen, als die Märkte erwartet hatten.

Wie JPM seine Thesen begründet, haben wir im Rahmen einer Chart-Strecke oben zusammengefasst. Bitte einfach in das oben angeführte Bild oder hier klicken. Zum recht spektakulären Chart, der die Unterschätzung der Notenbanken dokumentiert, geht es übrigens direkt hier.(hw)

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