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JPM-CEO Jamie Dimon:"Bereiten Sie sich auf vier Prozent Rendite vor!"

Vor kurzem hatte Bill Gross gemeint, die zehnjährigen Treasury-Renditen würden für den Rest des Jahres nur in einem Korridor zwischen 2,80 und 3,20 Prozent liegen. Nun prescht Jamie Dimon vor und nennt vier Prozent. Zudem möge man sich auf einen Volatilitätsanstieg vorbereiten.

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Jamie Dimon lässt aufhorchen: er kann sich die Vier vor dem Komma bei zehnjährigen Treasuy-Renditen vorstellen. Diese Renditen wären sichtbarer Ausdruck der Normalisierung nach einem noch nie dagewesenen QE.
© Marlene Awaad / Bloomberg

Nach Auffassung von Jamie Dimon, dem Chief Executive Officer von J.P. Morgan Chase & Co., ist es möglich, dass Wachstum und Inflation in den USA stark genug sind, die Federal Reserve dazu zu bewegen, die Zinsen stärker zu erhöhen als viele erwarten. Es wäre daher klug, sich auf einen Anstieg der Benchmark-Renditen auf vier Prozent vorzubereiten, sagte Dimon.

Be prepared
"Es könnte die Zehnjährigen nach oben treiben", wenn die Fed die kurzfristigen Zinsen mehr als erwartet erhöht, erklärte Dimon in einem Interview mit Stephen Engle von Bloomberg Television in Peking mit Blick auf die Rendite von zehnjährigen US-Treasuries. "Man kann problemlos mit vier Prozent bei Bonds umgehen und ich denke, die Anleger sollten darauf vorbereitet sein."

Zinsnormalisierung als Neuland: Wenn aus Quantitative Easing ein Tightening wird
Solange die Zinsen stiegen, weil sich die US-Wirtschaft in einem guten Zustand befinde, würde der Schritt einer "Normalisierung" entsprechen, so Dimon. Er sagte auch, dass eine erhöhte fiskalpolitische Kapitalaufnahme der USA, zusammen mit Reduzierungen der Anleihekäufe durch die Zentralbanken weltweit, "mehr Volatilität verursachen könnte sowie höhere Renditen in einer Weise, die wir nicht vollständig verstehen", da der Ausstieg aus der quantitativen Lockerung unbekanntes Terrain sei. "Wir hatten zuvor nie ein QE, wir hatten nie eine Rücknahme", sagte Dimon. (kb)

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