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JPM AM-Analyse: Wie man zwischen EZB und Konjunkturzyklus navigiert

Zinssenkung statt Zinsanhebung und eine Weltkonjunktur, die sich in ihrer Spätphase befindet. Das stellt ein komplexes ökonomisches Strömungsmodell mit potenzieller Sturmwarnung dar. Welche Wege man in einem derartigen Umfeld einschlagen kann? Darüber hat unter anderem auch J. P. Morgan nachgedacht.

Karte
Wie sieht die aktuelle Landkarte für Investoren aus, wenn sie zwischen neuer EZB-Politik und spätem Konjunkturzyklus navigieren müssen? JPM AM rät zu alternativen Routen – warum das so ist, haben wir in der hier angeführten, kleinen Bildergalerie zusammengefasst. Bitte, einfach weiterklicken ...
© ruskpp / stock.adobe.com

Statt allmählicher Normalisierung der Zinspolitik hat Mario Draghi die Märkte Ende Juni mit der Ankündigung überrascht, die ohnehin sehr niedrigen Zinsen möglicherweise noch weiter zu senken. Die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen fielen daraufhin auf ein Rekordtief. Und auch die Ankündigung, dass Christine Lagarde für Mario Draghi als Nachfolgerin auf dem EZB-Chefsessel folgen soll, lässt stark vermuten, dass die Ära der Niedrigzinspolitik vorerst anhalten wird.  

Für Anleger bedeutet dieses anhaltende Niedrigzinsumfeld, dass sie jenseits klassischer „sicherer Anlagehäfen“ nach Ertragsquellen suchen müssen. So haben in den letzten Jahren viele Anlegergruppen stärker als zuvor auf Risikoanlagen gesetzt. „Diese Strategie hat über lange Phasen des aktuellen Konjunkturzyklus gut funktioniert. Mit zunehmender Reife des Zyklus sollten Anleger jedoch auch weitere Optionen in Betracht ziehen, mit denen sie die Widerstandsfähigkeit ihres Portfolios stärken können, um besser auf steigende Volatilität und eventuelle Rezessionsphasen vorbereitet zu sein“, erläutert Tilmann Galler, globaler Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management (JPM AM).

Die wichtigsten Punkte seiner Analyse, haben wir in Form von zwei Charts in der oben angeführten Bildergalerie zusammengefasst – bitte einfach oben oder hier hineinklicken. (hw)

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