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J.P. Morgans Aktienderivat-Erträge klettern auf 1,5 Milliarden Dollar

In einem wichtigen Segment des Handelsbereichs von J.P. Morgan legen die Erträge kräftig zu. Die Teams der Bank sind weiter aktiv in dieser Phase mit heftigen Kursausschlägen, während einige Marktteilnehmer sich zurückgezogen haben.

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© Daniel Acker / Bloomberg

Die Aktienderivat-Händler der US-Bank haben unterrichteten Kreisen zufolge in diesem Jahr bisher 1,5 Milliarden US-Dollar an Erträgen erwirtschaftet. Das entspricht fast der Summe, die J.P. Morgan im ersten Quartal des letzten Jahres auf allen Aktienmärkten insgesamt erzielt hat. Der Betrag ist mindestens doppelt so hoch wie im Derivate-Bereich normalerweise, wie Informanten gegenüber Bloomberg äußerten. 

Hohe Intraday- und Tagesvolatilitäten haben manche aus der Bahn geworfen
J.P. Morgan hat nach den neuesten Daten von Coalition aus dem Jahr 2018 bei Aktienderivaten den größten Marktanteil. Der Zuwachs in diesem Jahr sei jedoch nicht nur auf das gestiegene Marktvolumen zurückzuführen, so die Informanten. In normalen Zeiten spielen Hochfrequenzhändler und Hedgefonds bei Transaktionen eine wichtige Rolle. Aber rekordverdächtige Preisschwankungen haben die Möglichkeit, über Algorithmen Marktbewegungen zu antizipieren, belastet. Dies hat einige dieser Unternehmen gezwungen, ihre Transaktionen zu begrenzen und den Banken Marktanteile zu überlassen.

Corona-Krise als Game-Changer
Dieses Beispiel macht deutlich, wie die Coronavirus-Krise die Karten an der Wall Street neu mischt. Es zeigt auch, was für eine Arbeit auf die Mitarbeiter wartet, die weiterhin ins Büro kommen, um die Turbulenzen zu bewältigen. Einige Mitglieder des Derivate-Teams saßen Ende letzter Woche immer noch eng zusammen in den Büros der Bank in Manhattan - trotz Aufforderungen der Gesundheitsbehörden und der Führung der Bank, Abstand zu halten, um die Ausbreitung des tödlichen Virus zu stoppen.

“Wir haben in den letzten Wochen viele Vorkehrungen getroffen, um Händler auf verschiedene Stockwerke und Gebäude zu verteilen, und laut unseren Erkenntnissen halten sie sich an die Richtlinien zur sozialen Distanz”, sagte die größte US-Bank in einer Erklärung. (kb)

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