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J.P. Morgan-Strategen erwarten weniger Aktienstress im 2. Halbjahr

Heißlaufende Inflation und eine deutliche Straffung durch die Federal Reserve haben zu Ausverkauf und bei US-Aktien zu einem Bärenmarkt geführt. Das wird sich nach Ansicht von J.P. Morgan in der zweiten Jahreshälfte abschwächen.

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© Bits and Splits / stock.adobe.com

“Die Feststellung, dass die Falkenhaftigkeit der Fed nun ihren Höhepunkt erreicht hat, musste verschoben werden, ist aber für die zweite Jahreshälfte nicht vom Tisch”, schrieben Strategen um Mislav Matejka in einer Notiz. Die fortgesetzte negative Neubewertung der Fed habe den Märkten geschadet, aber das müsse nicht so weitergehen.

Inflationsdruck dürfte in der zweiten Jahreshälfte nachlassen
Die Aktienmärkte in den USA und Europa sind seit April in Aufruhr, da hartnäckig hohe Inflation und aggressive Zentralbanken das Gespenst einer Rezession aufkommen lassen. Der Ausverkauf hat die Strategen an der Wall Street veranlasst, ihre Jahresendziele für den S&P 500 zu senken. Sie erwarten, dass sich der Index großteils erholen wird und das Jahr mit einem Minus von nur drei Prozent abschließt, so die jüngste Bloomberg-Umfrage.

Strategen haben ihre Rendite-Erwartungen für den S&P 500 verringert

Der so genannte Dot Plot der Fed deute zwar immer noch auf ein aggressives Tempo bei den Zinserhöhungen hin, aber “wenn die Fed damit beginnen würde, die Erwartungen zu erfüllen, anstatt nach oben zu überraschen, könnte das die Marktstimmung erheblich stabilisieren”, so die Strategen.

Empfohlen: Emerging Markets-Übergewichtung, Aufbau von China-Engagement
Sie bekräftigten ihre Empfehlung, ein direktes Engagement in China aufzubauen und blieben bei ihrer Übergewichtung der Schwellenländer gegenüber den entwickelten Märkten. Bei letzteren sind sie neutral für US-Aktien und übergewichten Aktien aus Großbritannien und der Eurozone.

Bergbaukonzerne trotz Outperformance weiter übergewichten
Bei den Branchen halten die Strategen ein Übergewichten von Bergbauunternehmen für sinnvoll, da die Bewertungen trotz der jüngsten Outperformance attraktiv seien. Außerdem locke hier eine “außergewöhnliche” Dividendenrendite von zehn Prozent, so die Strategen. (kb)

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