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JP Morgan rudert zurück und empfiehlt Investoren wieder höheres Risiko

Die US-Investmenbank rät ihren Kunden angesichts einer wieder expansiveren Geldpolitik an den Märken mehr Risiko zu nehmen. Vor allem Corporate Bonds und Rohstoffe sollten wieder etwas stärker im Vergleich zu den Vormonaten gewichtet werden.

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© Peter Foley / Bloomberg

An den Märkten muss man als Investor oder als dessen Berater flexibel sein und ggf. ausgesprochene Handlungsempfehlungen bei nachträglicher Änderung wichtiger Faktoren rasch verwerfen, um nach der Neuausrichtung bei den großen Markttrends dabei ein. Das sieht man derzeit bei JPMorgan Chase & Co. Das US-Haus rät laut einem Bloomberg-Bericht ihren Kunden derzeit wieder zu mehr Risikofreude und rudert damit bei ihrer vor wenigen Wochen bzw. Monaten ausgesprochenen Hedging-Empfehlung zurück.

Risikofreude ist wieder angesagt
Die Wolken über den Finanzmärkten beginnen sich zu lichten und die Anleger sollten risikofreudiger werden, schreiben die Strategen von JPMorgan Chase & Co. Noch vor einem Monat hatten sie den Anlegern geraten, Absicherungen gegen eine mögliche Rezession zu verstärken.

Die Zentralbanken weltweit, angeführt von der Federal Reserve, sind “entschieden dovisher geworden” geworden, während China und die USA letzten Monat auf dem G-20-Gipfel einen Waffenstillstand geschlossen haben, schreiben die Strategen um Marko Kolanovic und Nikolaos Panigirtzoglou in einer Notiz an Kunden. Da die Positionierung der Anleger in Aktien keineswegs übermäßig hoch sei und es Anzeichen gebe, dass das Wachstum den Tiefpunkt überwunden hat, habe die Rally der Risiko-Aktiva weiteren Spielraum, meinen sie.

Wachstumsverlangsamung ist nur temporär
„Die Verlangsamung innerhalb des Zyklus wird sich wahrscheinlich als vorübergehend erweisen und wurde größtenteils von Zöllen getrieben”, erklären die Strategen. „Die Kombination aus weltweiter Lockerung der Geldpolitik, günstigen Kreditbedingungen und soliden Zuwächsen bei den Verbraucherausgaben angesichts des sich abschwächenden Wachstums deutet darauf hin, dass die globale Expansion Druck ausgesetzt ist, aber nicht zerbricht.”

JPMorgan Chase & Co wechselt die Marktseite
Das seit laut Bloomberg eine Trendwende gegenüber April und Juni, als das Team seinen Kunden riet, die von US-Treasuries angezeigte Wachstumsbesorgnis zu beachten und Absicherungen gegen potenzielle Verluste bei Risiko-Aktiva zu treffen. Zwar sind die Aktienkurse im Mai gefallen, jedoch hat sich der Markt seitdem kräftig erholt und hat den S&P 500 auf ein neues Rekordhoch getrieben.

Die Aktien erholten sich, als die Fed-Notenbanker die Möglichkeit von Zinssenkungen signalisierten.

Die Aussicht auf mehr Zentralbankgeld lässt Aktien und Anleihen haussieren

Raus aus "Sicherheit", rein in Corporate Bonds, Rohstoffe und japanische Aktien
Investoren sollten laut den JPMorgan-Strategen ihre Positionen in riskanten Vermögenswerten wie Unternehmensanleihen und Rohstoffen erhöhen und gleichzeitig ihr Engagement in sicheren Häfen wie Bargeld und Staatsanleihen reduzieren.

Bei Aktien schlugen sie vor, Geld von den Schwellenmärkten nach Japan umzuschichten, einem Land, in dem Aktien angesichts ihrer Underperformance in diesem Jahr „attraktiv“ seien.

Nachfolgend finden Sie weitere Details zu den Änderungen der empfohlenen Asset-Allokationen:

  • Investoren sollten weniger Unternehmensanleihen halten, als von Benchmarks als Teilabsicherung signalisiert. Dennoch sollte die Untergewichtung von sieben auf vier Prozent gesenkt werden
     
  • Rohstoffpositionen auf ein Prozent Übergewichtung gegenüber Marktgewichtung angehoben
     
  • Barreserven auf zwei Prozent Untergewichtung gegenüber Marktgewichtung gesenkt
     
  • Staatsanleihen wurden von Marktgewichtung auf zwei Prozent Untergewichtung reduziert (aa)

 

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