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JP Morgan: Rally könnte bis 2020 laufen, diese Segmente jetzt kaufen

Für die Marktstrategen von JP Morgan könnte die derzeitige Rally an den Aktienmärkten bis 2020 anhalten. Die Amerikaner nennen dafür gute Gründe. Vor allem zuletzt "in Ungnade gefallene" Marktsegmente wie Value oder Emerging Markets sollten sich Investoren aus antizyklischer Sicht näher ansehen.

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JP Morgan hat gute Aussichten für langfristig orientierte Aktionäre.
 
© vectorfusionart / stock.adobe.com

Gute Nachrichten für Investoren auf der Bullenseite: Es sieht so aus, als ob der zehnjährige Bullenmarkt bei US- Aktien noch Luft nach oben hat, wenn auch mit weniger Dynamik. Dies ist die neueste Ansicht des Asset Management Teams von JPMorgan Chase & Co., das prognostiziert, dass US-Aktien für weitere zweieinhalb Jahre zulegen könnten. Darüber berichtet "Bloomberg" mit Verweis auf folgenden Chart:

Märkte in der Mitte des Zykluses
Denn etwa die Hälfte der von der Bank analysierten Indikatoren deuten darauf hin, dass die Märkte sich eher in der Mitte als am Ende des Zyklus befinden. Eine Voraussetzung dafür ist, dass die "Erträge, die zwar positiv und ein Signal für einen Bullenmarkt sind, nicht so hoch oder eindrucksvoll wie in der Vergangenheit ausfallen werden", schrieb die globale Marktstrategin Samantha Azzarello am Donnerstag in einer E-Mail.

Der S&P 500 Index, der in diesem Jahr um rund fünf Prozent gestiegen ist, ist nur einen Monat und drei Tage entfernt von der längsten jemals verzeichneten Hausse, die mit dem Platzen der Technologieblase im Jahr 2000 endete. Die Benchmark für US-Aktien hat sich seit März 2009 mehr als vervierfacht.

In Ungnade gefallene Marktsegmente kaufen
Während die USA an Schwung verlieren, rät JPMorgan ihren Kunden, ihre Aufmerksamkeit auf Teile der Welt zu richten, die in jüngster Zeit bei Aktieninvestoren in Ungnade gefallen sind: Schwellenländer.

"Wenn sich Handels- oder Zinssorgen abschwächen, könnten höhere Beta- und Value-Assets wie Schwellenmarktaktien und Value-Aktien eine ähnliche Rally wie Anfang 2016 erleben", sagt Marko Kolanovic, globaler Leiter quantitative Makro- und Derivativestrategie bei JPMorgan, in einer Notiz am 17. Juli.

Während der Pessimismus gegenüber Schwellenländeraktien in den letzten 23 Jahren fast das höchste Niveau erreicht hat, wie aus dem Risk-Love-Indikator von Bank of America Merrill Lynch hervorgeht, sagt eine wachsende Zahl von Strategen von BlackRock Inc. bis Franklin Templeton Investments, dass die Anlageklasse fällig für eine Erholung ist, da die Aktien von ihrem Höchststand im Januar um 17 Prozent gefallen sind. (aa)

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