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JP Morgan AM: Zu früh verkaufen kommt Investoren teuer

Auch wenn es vielen Investoren in den Fingern juckt ihre Gewinne am Aktienmarkt zu realisieren oder diese zumindest abzusichern, sollten diese möglichst lange ihre Risikopositionen halten. Denn ein Verkauf um ein oder zwei Jahre zu früh kostet viel an nicht gemachter Performance.

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Die Frage nach dem richtigen Verkaufszeitpunkt beschäftigt viele Investoren.
 
© dragonstock / stock.adobe.com

Auch wenn es vielleicht schwer zu glauben ist, aber Aktien können im Vorfeld einer US-Rezession hohe positive Renditen erzielen. Das zeigt JP Morgan Asset Management in der aktuellen Ausgabe ihres "The Weekly Brief". Eine Grafik in dieser Wochenpublikation veranschaulicht die durchschnittliche Kursrendite des S&P 500 für die Monate vor und nach einem Markthoch seit den 1960er Jahren.

Diese historischen Daten zeigen die Nachteile einer verfrühten signifikanten Risikominderung im Portfolio. In Zahlen ausgedrückt: In den letzten beiden Jahren einer Marktrally wäre Investoren im Durchschnitt eine Rendite von über 35 Prozent entgangen – bzw. über 18 Prozent, wenn sie nur das letzte Jahr verpaßt hätten.

Wenn der Markt eine Rezession antizipiert, wird es brenzlig
Sobald der Markt jedoch eine Rezession einpreist, haben Aktien es schwer. "Da sich der Zeitpunkt eines Markthochs oder -tiefs kaum präzise bestimmen lässt, sollten Anleger in der Spätphase des Konjunkturzyklus eventuell von einer starken Übergewichtung der Aktienmärkte absehen", empfiehlt JP Morgan Asset Management abschließend. (aa)

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