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J.P. Morgan AM: Wie will Großbritannien den Brexit schaffen?

Großbritannien wählt einen neuen Premierminister. Sollte die künftige Parteispitze einen ungeregelten Brexit anstreben, dürfte sie auf ähnlichen Widerstand stoßen wie zuvor Theresa May, prognostizieren die Experten von J.P. Morgan AM.

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© fotogestoeber / stock.adobe.com

Wer macht das Rennen um den Posten des britischen Premiers? Nach dem erwartbaren Rücktritt von Theresa May spekulieren viele Marktbeobachter auf einen Brexit-Hardliner als neue Führungspersönlichkeit der Konservativen Partei. Dieser dürfte es allerdings ähnlich schwer haben wie seine Vorgängerin, prognostizieren die Experten von J.P. Morgan AM in einem aktuellen Marktbericht. Zumindest dann, wenn er an seinem Kurs festhält und einen ungeregelten Brexit anstrebt.

"Aufgrund der Mehrheitsverhältnisse im Unterhaus ist davon auszugehen, dass das Parlament erneut die Kontrolle über den Austrittsprozess übernehmen und einen harten Brexit notfalls verhindern wird", schreiben die Studien-Autoren. Die Alternative wäre, die Bevölkerung nochmals abstimmen zu lassen, entweder durch ein Referendum oder durch Neuwahlen. Aktuelle Umfragen deuten jedoch darauf hin, dass die britische Gesellschaft in dieser Frage weiterhin gespalten ist.

Tiefe Gräben zwischen den Wählern
Im April fragte das Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag von J.P. Morgan AM bei den Briten nach, für welches Brexit-Szenario sie sich aktuell entscheiden würden. Das Ergebnis: 35 Prozent sprachen sich für den Verbleib in der EU aus, 30 Prozent präferierten das No-Deal-Szenario.

Imerhin neun Prozent würden den "May"-Deal wählen und zehn Prozent eine Vereinbarung mit Zollunion. 16 Prozent der Befragten sind sich unsicher, für welche Variante sie sich entscheiden würden. "Angesichts der tiefen Gräben im Parlament und unter den Wählern liegt die Vermutung nahe, dass ein harter Brexit nach wie vor unwahrscheinlich ist", so das Fazit respektive die leise Hoffnung der Experten. (fp)

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