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JP Morgan AM: Warum die Renditen zukünftig mau ausfallen werden

Der Asset Manager von JP Morgan zeigt anhand der aktuellen Bewertungen, warum institutionelle Investoren in den kommenden Jahren Abstriche bei den erzielbaren Renditen machen sollten.

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© Sergey Nivens / stock.adobe.com

Investoren werden vielleicht irgendwann wehmütig an die vergangenen Jahre zurückdenken, als Aktienindizes und Rentenindizes mehr oder weniger immer weiter nach oben marschierten. Zukünftig könnte es anders aussehen. Das liegt u.a. daran, dass die Bewertungen an den Aktien- und Kreditmärkten derzeit höher als nach der Rezession der globalen Finanzkrise sind und entsprechend weniger Upside-Potenzial besteht.

Wie JP Morgan AM in der aktuellen Ausgabe von "The Weekly Brief" mit Verweis auf den hauseigenen Anlageausblick 2021 („Bridge over troubled waters“) erläutert, werden Investoren mehr dafür tun müssen, um mit den Risikoanlagen in ihren Portfolios die gewünschten Erträge zu erzielen.

Rückenwind für die Märkte
Dieses Jahr hat die Politik laut JP Morgan AM außergewöhnliche Maßnahmen ergriffen, um die pandemiebedingte Durststrecke für Verbraucher und Unternehmen zu überbrücken. Diese Maßnahmen hätten Wirtschaft und Märkte wirksam unterstützt. Der Rückgang der Realzinsen kam den Bewertungen zugute, während die Gewinne gelitten haben, und die Liquiditätsspritzen der Zentralbanken haben zu schrumpfenden Kreditspreads beigetragen.

Anleger sollten jedoch bedenken, dass die langfristigen Renditen im Allgemeinen von den Anfangsbewertungen beeinflusst werden, die derzeit sehr hoch sind, wie die nachfolgende Grafik zeigt:

Hohe Bewertungen sprechen für niedrige Renditen in der Zukunft

Aktives Portfoliomanagement notwendig
Laut JP Morgan AM muss in Zukunft der Schwerpunkt auf der selektiven Identifizierung von Regionen, Sektoren und Unternehmen liegen, deren Gewinnaussichten am meisten unterschätzt werden. (aa)

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