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J.P. Morgan AM: Inflationsdynamik könnte drehen

Die Inflationszahlen in den USA könnten bei ihrer Aufwärtsentwicklung an Momentum verlieren. Das ist für die meisten Investoren eine gute Nachricht von der Inflationsfront.

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© Feng Yu / stock.adobe.com

Nach monatelang hohen Werten deuten die Daten darauf hin, dass der Inflationsdruck in den USA endlich seinen Höhepunkt erreichen könnte, schreibt J.P. Morgan Asset Management in ihrer aktuellen "The Weekly Brief"-Ausgabe. Der Gesamtindex der Verbraucherpreise (VPI) lag wegen hoher Lebensmittelpreise bei 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, aber der Kern-VPI fiel von 4,5 auf 4,3 Prozent, wie nachfolgende Grafik von J.P. Morgan AM zeigt:

Gute Nachricht
Die veränderte Dynamik sei laut J.P. Morgan AM eine gute Nachricht für die Argumentation der Federal Reserve, die von einer vorübergehenden Entwicklung ausging; dennoch bleibt die Inflation nahe an den jahrzehntelangen Höchstständen. Einige Bereiche wie Gebrauchtwagen und Flugpreise, die bisher für hohe Inflationsraten verantwortlich waren, haben sich anscheinend stabilisiert.

Der Druck durch die wichtige Wohnraumkomponente – die sich tendenziell in langen Zyklen bewegt und ein Drittel des Inflationskorbs ausmacht – nimmt indes weiter zu.

Betrachtet man diesen Wert parallel zum Arbeitsmarktbericht für Juli, wird deutlich, dass sich die US-Wirtschaft nach wie vor zügig erholt. Daher dürften die Forderungen an die Fed, ihre Anleihenkäufe allmählich zu reduzieren, nur noch lauter werden, zieht J.P. Morgan AM den für Investoren wesentlichen Schluß aus diesen Zahlen. (aa)

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