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Italien: Die Furcht vor dem Downgrade steigt

Die großen Ratingagenturen könnten Italien schon bald auf BBB- herabstufen – die letzte Stufe des Investment-Grade-Ratings – warnt unter anderem Edgar Walk, Chefvolkswirt Metzler Asset Management. Damit würden die Sorgen um ein Wieder-Aufflammen der Eurokrise mehr als nur virulent werden.

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Wer hat Angsto vor Giuseppe Contes Wirtschaftskurs? Fast jeder, wie es scheint ...
© Stefan Wermuth / Bloomberg

Angesichts der aktuellen Nachrichtenflüsse nimmt be Marktteilnehmern die Sorge zu, dass das Eurozonen-Land Italien vor einer Abwertung seiner Kreditwürdigkeit steht. Zuletz hat auch Edgar Walk, Chefvolkswirt Metzler Asset Management, in den Kanon der Warnenden eingestimmt.

Die neue italienische Regierung scheint in den nächsten drei Jahren bis 2021 jeweils ein Haushaltsdefizit von 2,4 Prozent des BIP anzustreben. Damit dürfte sich die Staatsverschuldung von mehr als 130 Prozent des BIP allenfalls stabilisieren. Darüber hinaus ist bisher durchgesickert, dass die zusätzlichen Staatsausgaben überwiegend dazu beitragen sollen, die Konsumausgaben zu erhöhen, und nicht für Investitionen in die Zukunft verwendet werden. Auch gibt es keine Anzeichen für Strukturreformen.

Das Kabinett von Giuseppe Conte muss jedoch der EU-Kommission erst am 15. Oktober ihren Haushaltsentwurf in allen Details vorlegen. "Dann wird sich zeigen, wie solide der Haushalt tatsächlich gerechnet ist. Vor diesem Hintergrund droht, dass die großen Ratingagenturen Italien schon bald auf BBB- herabstufen – die letzte Stufe des Investment-Grade-Ratings. Fraglich ist auch, ob von den steigenden Staatsausgaben positive Effekte auf die Konjunktur ausgehen, da die gestiegenen Zinsen – eine Folge der unverantwortlichen Fiskalpolitik – die Wirtschaft und das Bankensystem belasten.", schreibt Walk in seinem jüngsten Ausblick. (hw)

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