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Investec-Fondsmanager befürchtet 50-Prozent-Hair-Cut bei Gaucho-Bonds

Nach den Vorwahlen in Argentinien erläutert Mike Hugman, Portfolio Manager bei Investec AM, was das "Schockergebnis" für argentinische Anleihen bedeuten könnte.

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Im Land der Gauchos drohen wieder einmal Liquiditätsprobleme seitens der öffentlichen Hand.
 
© Brown / stock.adobe.com

Mike Hugman, Portfolio Manager bei Investec AM, befürchtet, dass nur ein Schuldennachlass von 50 Prozent Argentinien helfen könnte. Daher sei davon auszugehen, dass sich die argentinischen Unternehmensschulden besser als die Staatsschulden entwickeln werden. Dies obwohl die kurzfristige Volatilität am Markt für Unternehmensanleihen voraussichtlich anhalten werde.

Kirchner-Mann hat derzeit die Nase vorne
Aufgrund des überraschenden Ergebnis der Vorwahlen am Sonntag, scheint Alberto Fernandez, Kandidat der Oppositionspartei, die Präsidentschaftswahlen im Oktober in Argentinien gewinnen zu können. Obwohl Fernandez als relativ moderater Populist angesehen wird und seine wirtschaftspolitische Haltung ausgewogen scheint, wird erwartet, dass er einige marktfreundliche Maßnahmen der aktuellen Regierung auf Eis legen wird.

Nach dem Ergebnis sagte Fernandez, dass er beabsichtigt, sich an die Kreditbedingungen des IWF zu halten. "Wir glauben jedoch, dass dies eine Herausforderung sein wird, insbesondere angesichts seiner Pläne zur Schwächung der Währung. Wir schätzen, dass ein Cut von 50 Prozent bei handelbaren Schuldtiteln erforderlich sein könnte, für einen nachhaltigen Schuldenbestand", erklärt Hugman.

Daher ist Hugman für argentinischen Unternehmensschulden optimistischer als für die Staatsanleihen. (aa)

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