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Invest in Visions wechselt KAG und Fondsmanager aus

Invest in Visions wechselt KAG aus

Der 2011 von der Frankfurter Invest in Visions als erster Mikrofinanzfonds in Deutschland initiierte IIV-Mikrofinanzfonds hat die Verwaltung des Fondsvermögens der Kölner Monega Kapitalanlagegesellschaft KAG anvertraut. Das Vehikel wurde bislang von der Kapitalanlagegesellschaft HansaInvest verwaltet. Das Management des mittlerweile mehr als drei Jahre alten und 120 Millionen Euro schweren IIV-Mikrofinanzfonds hat nun Invest in Visions inne. ConCap Connective Capital war bis Mitte Januar 2015 der Fondsmanager.
 
Bernhard_Fuenger"Mit Invest in Visions haben wir einen der erfahrensten Manager auf dem Gebiet der Mikrofinanz-Investments als Partner gewinnen können", erklärt Bernhard Fünger (Bild links), Geschäftsführer der Monega KAG. "Mikrofinanzinvestitionen erwirtschaften nicht nur eine attraktive Rendite, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Armutsbekämpfung."
 
Edda_Schröder"Mit ihrem Fokus auf spezialisierten Anlagethemen und aufgrund ihrer Eigentümerstruktur, die eine große Nähe zu unseren Zielkunden wie beispielsweise kirchliche Institutionen und Stiftungen aufweist, haben wir mit der Monega einen Partner gefunden, der optimal zu uns passt", erläutert Edda Schröder (Bild rechts), Gründerin und Geschäftsführerin von Invest in Visions.
 
Die 2006 gegründete Invest in Visions, Initiatorin und Managerin des Fonds, hat sich auf die Konzeption und Vermarktung von Impact Investments spezialisiert und in den letzten Jahren beträchtliche Expertise aufgebaut: "Als Initiator waren wir bereits in der Vergangenheit tief in das Fondsmanagement und in den Due Diligence-Prozess der Mikrofinanzinstitute eingebunden. Zudem haben wir unsere Portfoliomanagement-Kapazitäten zum Jahresanfang mit zwei Einstellungen - einen erfahrenen Mikrofinanzfondsmanager und eine Junior Fondsmanagerin - auf vier Personen erweitert", erklärt Schröder gegenüber Institutional Money. "Des Weiteren haben wir unsere Research-Kapazitäten über eine Kooperation mit Incofin Investment Management wesentlich ausgebaut." Incofin ist ein auf ländlicher Mikrofinanzierung spezialisierter Berater.
 
Laut Schröder war der Fondsmanagerwechsel eine strategische Entscheidung: "In den letzten drei Jahren lag der Fokus auf dem Ausbau des Vertriebs und der Investorenbasis. Mit dem Ausbau unserer hauseigenen Investmentkapazitäten können wir unseren Kunden nun Portfoliomanagement und Vertrieb aus einer Hand anbieten. Mit der Erweiterung des Teams und der Kooperation mit Incofin IM haben wir die Weichen für weiteres Wachstum gestellt und tragen dem stetig wachsenden Fondsvolumen Rechnung."
 
Die jährlichen Renditen der letzten Jahre von gerundet von etwa drei Prozent schauen am ersten Blick - vor allem angesichts der Rallye bei Staatsanleihen - eher steigerungsfähig aus. Darauf angesprochen, erklärt Schröder gegenüber Institutional Money: "Der Fonds hat eine Zielrendite von 3-4 Prozent p. a. Wir sind mit der Entwicklung demnach mehr als zufrieden. Mikrofinanzfonds weisen generell eine niedrige Korrelation zu Staatsanleihen und anderen Anlageklassen auf. Der IIV-Mikrofinanzfonds investiert nicht in Staaten, sondern vergibt Darlehen an Mikrofinanzinstitute."
 
Ziel des Fonds sei es, eine kontinuierliche finanzielle Rendite zu erwirtschaften und diese mit einer sozialen Rendite in Einklang zu bringen. Hierfür investiert das Fondsmanagement von Invest in Visions vor allem in unverbriefte Darlehensforderungen, die an regulierte Mikrofinanzinstitute (MFIs) in Entwicklungsländern vergeben werden. Der Fokus liegt auf kleinen und mittleren MFIs, die vor allem in ländlichen Gebieten aktiv sind. Dabei werden die Partner-MFI nach strengen finanziellen und sozialen Kriterien überwiegend aus der Gruppe etablierter Non Banking Financial Institutions (NBFI), Non Governmental Organizations (NGOs) und Genossenschaftsbanken ausgewählt.
 
Typische Darlehensnehmer der einzelnen Mikrokredite, deren Größe zwischen 20 und 10.000 US-Dollar liegt und die sich durch eine sehr hohe Rückzahlungsquote auszeichnen, sind Kleinstunternehmer wie Gemüsehändler, Landwirte und Handwerker in den ländlichen Gebieten. Regionale Schwerpunkte der Investitionen im Fonds sind Zentralasien und Südamerika.
 
"Mikrofinanzinvestments zeichnen sich durch eine attraktive Rendite bei niedriger Volatilität sowie durch eine geringe Korrelation gegenüber anderen Anlageklassen aus", erklärt Fünger. "Der Fonds ist daher vor allem für Anleger geeignet, die ihr Portfolio diversifizieren und stabilisieren wollen." (aa)
 
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