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Finanzmarkt-Ausblick 2020

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Invesco: Jetzt regiert die Axt. Fast jeder Achte muss gehen

Der Vormarsch passiver Investments setzt auch Invesco zu. Wie CEO Martin Flanagan gegenüber der Financial Times verlauten ließ, plant sein Haus nach der Übernahme von OppenheimerFunds den Abbau von 1.300 Mitarbeitern.

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Invesco-CEO Martin Flanagan
© Christoph Hemmerich / FONDS professionell

Die Invesco-Stammbelegschaft muss dabei weniger bluten als Mitarbeiter der übernommenen OppenheimerFunds, denn dort müssen aus dem Verwaltungsbüro in Denver allein 850 Mitarbeiter ausscheiden. Erst im Oktober 2018 hatte Invesco den kleineren Konkurrenten für 5,7 Milliarden US-Dollar übernommen und seine Assets under Management damit um zirka ein Drittel auf 1,2 Billionen US-Dollar wachsen lassen. Damit zählt Invesco nun zu den Top 15 in der Welt.

Im Fondsmanagement selbst gab es nur vereinzelte Freisetzungen, in etwa ein Dutzend. Zur Erinnerung: Bereits im Mai hatte Invesco wissen lassen, dass man rund 500 Arbeitsplätze in der Zentrale in Atlanta streichen wolle, um sein Kosteneinsparungsziel von 475 Millionen US-Dollar pro Jahr erreichen zu können. 

Der Durchschnitt wird nicht überleben
Martin Flanagan hofft, dass nach dieser unangenehmen Phase des Jobabbaus wieder Ruhe einkehren wird und man nun die talentiertesten Leute im Haus gehalten hat. Durch den Druck, der von passiven Investment ausgeht, meinte der Invesco-CEO bereits früher, dass es möglich wäre, dass jeder dritte Fondsmanager à la longue verschwinden werde. Denn es gäbe zu viele durchschnittliche Manager, die Benchmark-Hugging betrieben und dafür aktive Gebühren in Rechnung stellten. 

Economy of Scale
Ob durch den Zuwachs von 300 Milliarden US-Dollar an Assets durch OppenheimerFunds ausreichend Druck von Invesco genommen wird, der von Vormarsch passiver Anlagen ausgeht, wird sich erst zeigen müssen. (kb)

 

 

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