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Institutionelles Konsortium investiert in Windkraft

Prime Capital erwirbt ein großes Onshore-Windkraftprojekt in Skandinavien für ein Konsortium internationaler Investoren. Darunter befinden sich u.a. Siemens Financial Services und die Nordrheinische Ärzteversorgung. Aber auch die DekaBank war involviert.

Das Windenergieprojekt Stavro
Das Windenergieprojekt Stavro liefert Strom an Google und Holmen und Zahlungsströme an institutionelle Investoren.
© Prime Capital

Institutionelle Investoren setzen immer öfter auf Erneuerbare Energien. Ein Beispiel dafür ist die Nordrheinische Ärzteversorgung, die gemeinsam mit Siemens Financial Services und koreanischen Großanlegern in ein Windenergie-Projekt von Holmen AB investiert.

Diese wurde bekannt anlässlich des Erwerbs eines 254 MW Onshore-Windprojekts in Schweden seitens der Prime Capital AG. Das in enger Zusammenarbeit mit Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) realisierte Projekt wurde von einem Konsortium aus koreanischen institutionellen Investoren, Siemens Financial Services und der Nordrheinischen Ärzteversorgung von Holmen AB, einem der größten Waldbesitzer Schwedens, erworben. Prime Capital hat das Projekt strukturiert und kommerzialisiert und wird es im Auftrag des Konsortiums bauen und verwalten.

In der ersten Hälfte 2020 wird Prime Capital einen neuen Fonds auflegen, mit dem das Objekt bzw. dessen Erträge einem breiteren Investorenkreis zugängig gemacht werden. Prime Capitals Ziel ist der Aufbau eines diversifizierten skandinavischen Onshore Wind Portfolios, für welches bereits erste Großprojekte erfolgreich gesichert werden konnten.

"Erneuerbare Energien sind zu einem reifen Segment des Infrastruktursektors mit nachgewiesener Erfolgsbilanz geworden, in das immer mehr Investoren investieren“, erklärt Andreas Kalusche, CEO von Prime Capital. „Es ist unser erklärtes Ziel, deutschen und internationalen Investoren den Zugang zu diesen Investments zu ermöglichen, damit sie in diesem Segment überdurchschnittliche Renditen erzielen und gleichzeitig ihr Engagement in grüne Investments erhöhen können".

Über das Projekt
Das Windenergieprojekt mit dem Namen "Stavro" wird im nördlichen Teil Schwedens, nordwestlich von Umeå erstellt, und besteht aus zwei Standorten: Blodrotberget mit 40 Windanlagen und Blackfjället mit 22 Windanlagen. Der Bau der Parkinfrastruktur wird von YIT geleitet und wurde bereits im März 2019 gestartet. YIT ist Finnlands größtes Bauunternehmen, das bereits umfangreiche Projekte im Windbereich umgesetzt hat. Projekt Stavro wird voraussichtlich Ende 2021 operativ sein und verfügt über einem 30-jährigen Wartungsvertrag mit SGRE.

"Skandinavischer Wind steht im Mittelpunkt unserer aktuellen Strategie für erneuerbare Energien. Hier verfügen wir über einen einzigartigen Wettbewerbsvorteil bei der Projektdurchführung sowie auch über äußerst günstige Investitionsbedingungen. Durch die bewährte Zusammenarbeit mit SGRE hat Prime Capital das Projekt Stavro frühzeitig akquiriert und durch einen umfassenden Kommerzialisierungsprozess für unsere Investoren Mehrwert geschaffen“, erklärt Prime Capitals Leiter Infrastruktur, Dr. Mathias Bimberg. „Mit dieser Strategie steigern wir die Gesamtrentabilität und die risikoadjustierte Rendite für unsere Investoren in einem Markt, der über weltweit beste Windressourcen verfügt und der hervorragende Möglichkeiten für die Umsetzung von Großprojekten bietet."

Prominente Stromabnehmer
Stavro wird seine Energie-Produktion über zwei Corporate PPAs an Google und Holmen AB veräußern. Die Vereinbarung mit Google ist Teil eines größeren Pakets, das von Google Anfang des Jahres in Schweden und Finnland unterzeichnet wurde und das sicherstellen wird, dass nahezu der gesamte Energieverbrauch des Google Data Centers in Hamina aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Die andere, die mit Holmen unterzeichnet wurde, wird die Papier-und Pappefabrik von Holmen mit sauberer Energie versorgen. Finanziert wird das Projekt von der DekaBank.

Das erfahrene erneuerbare Energien-Team von Prime Capital hat mit dieser Transaktion bereits in sieben europäischen Ländern in Wind-, Solar-, PV- und Wasserkraftanlagen investiert, mit einer Gesamtleistung von ca. 849 MW und einem Unternehmenswert von ca. 1,1 Milliarden Euro. Davon waren über 80 Prozent Greenfield-Projekte. Stavro ist bereits die zweite große Windkraft-Transaktion (über 250 MW), die Prime Capital in den vergangenen zwei Jahren umsetzt. Die Transaktion sei laut Unternehmensangaben ein weiterer Meilenstein der Green Energy Investmentstrategie von Prime Capital. (aa)

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