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Institutionelle treiben Bitcoin: Marke von 20.000 US-Dollar im Visier

In einer aktuellen "21Shares Research Note" gibt der Kryptoexperte Lanre Ige, Research Associate bei 21Shares, seine Einschätzung darüber ab, wie institutionelle Investoren den Wert von Bitcoin treiben.

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Lanre Ige, Research Associate bei 21Shares, analysiert den derzeit stattfindenden Bitcoin-Anstieg.
© 21Shares

Bitcoin hat gerade die 18.000-US-Dollar-Marke überschritten und wird wahrscheinlich zu gegebener Zeit sein Allzeithoch von 20.000 Dollar überschreiten. In den letzten Monaten erlebten wir den vielversprechendsten Markt für Bitcoin seit 2017, und in vielerlei Hinsicht deuten die Anzeichen darauf hin, dass dieser aktuelle Bullenmarkt noch positiver ist als der letzte. „Dieses Mal haben haben institutionelle Anleger und Unternehmensallokatoren wie die Wall-Street-Legende Bill Miller, die Bitcoin zur Inflationssicherung langfristig halten wollen, den Markt getrieben und nicht spekulativ beziehunsgweise kopflos agierende Privatkunden“, sagte Lanre Ige, Research Associate bei 21Shares.

Wall-Street-Legende Bill Miller zieht Institutionelle mit in Bitcoin
Erst am 16. November kündigte die US-amerikanische Investmentfirma Scaramucci's SkyBridge Capital mit sieben Milliarden US-Dollar AUM an, dass sie durch Investitionen in andere Fonds ein Engagement in Krypto-Assets anstrebt. Das untenstehende Diagramm zeigt die Performance von Bitcoin im letzten Jahr und vergleicht sie mit dem Suchinteresse für "Bitcoin" bei Google.

Suchanfragen für Bitcoin ist dieses Mal trotz Kursstärke äußerst gering
Wie erwartet, entspricht der bisherige Höchststand des Bitcoin-Preises dem Höchststand des Suchinteresses an Bitcoin. Trotz der Tatsache, dass wir uns ähnlichen Höchstständen nähern, sind Suchanfragen für Bitcoin jedoch nach wie vor äußerst gering, was darauf hindeutet, dass es sich hierbei nicht um einen am Einzelhandel orientierten Lauf handelt. Bitcoin hat sich jedoch kontinuierlich als eine erkennbare Investition und Marke etabliert, wie die zunehmende Annahme von kryptographischen Diensten wie CashApp zeigt, die im dritten Quartal 2020 Bitcoin-Verkäufe im Wert von über einer Milliarde US-Dollar abgewickelt haben.

Institutionelle Investitionsvehikel für Bitcoin am Vormarsch
Das Interesse an institutionellen Investitionsvehikeln für Bitcoin-Engagements wie dem 21Shares Bitcoin ETP - das derzeit BTC im Wert von fast 50 Millionen US-Dollar hält - hat stetig zugenommen. Zweifellos stammten die Kapitalzuflüsse überwiegend aus diesen Investitionsvehikeln neben OTC-Geschäften großer Institutionen und Unternehmen.  

Private folgen wohl erst später - beim Übertreffen alter Höchststände
„Das Interesse der Privatanleger wird irgendwann zurückkommen, daran sollte kein Zweifel bestehen, insbesondere angesichts des jüngsten Wechsels in der SEC-Führung mit dem Rücktritt des Bitcoin-skeptischen Vorsitzenden Jay Clayton. Der Führungswechsel könnte die Tür für einen US Bitcoin ETF öffnen“, ist Krytpo-Experte Ndinga überzeugt. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass dies erst eintreten wird, wenn der Bitcoin die 20.000-Dollar-Marke überschritten hat. In der Folge wäre ein noch nachhaltigerer, öffentlicher Bullenlauf für Bitcoin in den ersten Monaten des Jahres 2021 möglich.

2021 ist wohl noch viel mehr möglich
Dies ist umso wahrscheinlicher, als sich weitere Möglichkeiten für Investitionen in Bitcoin im Einzelhandel eröffnen, wie zum Beispiel die Einführung eines Produkts von Paypal, das US-Kunden Investitionen in Kryptoanlagen ermöglicht. Es gibt also weitere Anzeichen dafür, dass ein durch Mainstream und Einzelhandel getriebener Bullenmarkt näher rückt. (kb) 

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