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Institutionelle rechnen mit Inflationsanstieg, sehen Langfristgefahren

Eine aktuelle Studie zeigt, dass institutionelle Investoren mit einem Anstieg der inflationsraten rechnen und Inflation auch langfristig als eine Gefahr betrachten. Die Gründe dafür sind vielfältig.

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Michael John Lytle, CEO von Tabula Investment Management
© Tabula IM

Mehrfachnennungen bei der von dem europäischen Fixed Income ETF-Anbieter Tabula Investment Management in Auftrag gegebenen Umfrage waren möglich.

Inflation über den Prognosen der Ökonomen erwartet
Die  Umfrage enthüllt, dass 95 Prozent der befragten Investoren davon ausgehen, dass die Inflationsraten in den nächsten zwölf Monaten oberhalb der von führenden Volkswirten abgegebenen Prognosen ausfallen werden. Tabula ließ die Umfrage unter 100 Vermögensverwaltern und institutionellen Investoren durchführen, die zusammen etwa 100 Milliarden Euro an Vermögen verwalten. Die Investoren wurden in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und der Schweiz befragt.

Demographischer Wandel in China wirkt inflationär
91 Prozent der institutionellen Investoren stimmen der Meinung zu, dass sich der angefangene demographische Wandel inflationär auswirken wird. Etwa 44 Prozent der befragten Investoren teilen die Meinung, dass der Anstieg der Löhne in China hin zu Niveaus von westlichen Ländern eine Entwicklung darstellt, die andere Entwicklungsländer ebenfalls vollziehen sollten, was ebenfalls für höhere Teuerungsraten spricht. Tabula fand heraus, dass laut Investoren eine Reihe inflationärer Faktoren in den kommende Jahren an Bedeutung gewinnen sollten.

Welche Faktoren noch preistreibend wirken werden
97 Prozent der befragten Investoren stimmten zu, dass der Schwenk weg von Globalisierung hin zur Produktion vor Ort in den nächsten drei Jahren inflationär wirken sollte. Darüber hinaus vertreten 70 Prozent der Investoren die Meinung, dass die überaus expansiven geld- und finanzpolitischen Maßnahmen die Teuerungsraten unterstützen sollten.  

Phase höherer Teuerungsraten prognostiziert
„Die wirtschafts-, fiskal- und geldpolitischen Maßnahmen von Regierungen aus aller Welt als Reaktion auf die Corona-Krise hat zu einem starken Anstieg der Inflationsraten geführt. Unsere Umfrage zeigt jedoch auch an, dass Investoren davon ausgehen, dass neben solch vorübergehenden Entwicklungen auch mit demographischen und politischen Entwicklungen eine Phase höherer Teuerungsraten bevorsteht“, sagt Michael John Lytle, CEO von Tabula. „Professionelle Investoren müssen sich daher zunehmend einem neuen Umfeld mit steigenden Inflationsraten stellen.“

Geeignetes Produkt im Köcher 
Der Tabula US Enhanced Inflation UCITS ETF bietet Investoren auf einmalige Weise 100 Prozent Zugang sowohl zu realisierter als auch zu erwarteter Inflation. Hierbei wird eine Positionierung bei inflationsgeschützten US-Staatsanleihen, den sogenannten TIPS, mit einer Long-Position bei 7 – 10jährigen US-Inflationserwartungen verschmolzen. Bereits vor dem ersten Geburtstag des Fonds weist er mehr als 90 Millionen US-Dollar an verwaltetem Vermögen auf und stößt auf Interesse bei Investoren in ganz Europa. Es gibt verschiedene währungsgesicherte Anteilsklassen des ETFs an verschiedenen europäischen Börsen:


USD thesaurierend - IE00BMDWWS85 (LSE: TINF, BX Swiss: TINF)
EUR-währungsgesichert thesaurierend - IE00BKX90X67 (Xetra: TABI; Borsa Italiana: TINE)
CHF-währungsgesichert thesaurierend - IE00BKX90W50 (SIX: TINC)
GBP-währungsgesichert thesaurierend - IE00BN0T9H70 (LSE: TING)

(kb)

 

 

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