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Infrastrukturinvestor Antin soll Börsengang erwägen

Antin Infrastructure Partners, eine Private-Equity-Firma, die in Infrastrukturprojekte wie Glasfasernetze oder Wasserversorgung investiert, erwägt einen Börsengang. Das wollen Bloomberg-Informanten in Erfahrung gebracht haben.

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© black_mts / stock.adobe.com

Das Unternehmen arbeitet mit Beratern daran, eine Börsennotierung auszuloten, die womöglich noch in diesem Jahr kommen könnte, so die um Diskretion bemühten Personen. Die Aktien könnten an die Börse in Paris kommen, endgültige Entscheidungen seien jedoch noch keine getroffen worden, heißt es.

Infrastrukturfirmen wollen den politischen Rückenwind für ein Listing nutzen
TPG, ein weiterer Private-Equity-Spezialist aus den USA, zieht ebenfalls einen Börsengang oder eine Fusion mit einer Zweckgesellschaft in Betracht, so Personen mit Kenntnis der Angelegenheit. Das britische Buyout-Unternehmen Bridgepoint hatte bereits letzte Woche angekündigt, eine Notierung an der Londoner Börse anzustreben. Dabei könnte das Geschäft mit etwa zwei Milliarden Pfund bewertet werden, hatte Bloomberg News berichtet.  Börsengänge in Europa haben dieses Jahr bislang 58 Milliarden US-Dollar eingebracht, verglichen mit acht Milliarden US-Dollar im gleichen Zeitraum letztes Jahr, wie Bloomberg-Daten zeigen.

Diverse europäische Private-Equity-Firmen sind bereits börsennotiert
Dazu zählen etwa Frankreichs Eurazeo und Tikehau Capital sowie in der Schweiz die Partners Group. Antin könnte vom Erfolg der schwedischen Investmentfirma EQT AB motiviert worden sein, deren Aktien sich seit dem Börsengang 2019 fast verfünffacht haben.

Antin: Hochgeschwindigkeitsinfrastruktur und Wasseraufbreitung 
Antin verwaltet nach eigenen Angaben vier Fonds, die in Infrastruktur in Europa und Nordamerika investieren. Das Portfolio umfasst Unternehmen wie CityFibre, einen Anbieter von Hochgeschwindigkeitsinfrastruktur für die Telekommunikation in Großbritannien, sowie den französischen Energiedienstleister Idex. 2020 kaufte Antin das Wasseraufbereitungsunternehmen Miya von Bridgepoint. Antin hatte auch erwogen, ein Gegenangebot für Suez abzugeben, als das französische Unternehmen eine Übernahme durch Veolia Environnement abwehren wollte. Unabhängig von seinen Börsenplänen prüft Antin einen Verkauf seines Krankenhausbetreibers Almaviva Sante aus Frankreich, der mehr als eine Milliarde Euro wert sein könnte, meldete Bloomberg letzten Monat. (kb)

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