"Inflationsspuk schon vorüber?" Das sagen Experten zu den Juni-Daten
Die Inflationsrate ist im Juni auf 2,3 Prozent gesunken. Wir haben ausgewählte Einschätzungen zur Teuerung in Deutschland und den Folgen für die Geldpolitik der EZB zusammengestellt.
Die Verbraucherpreise sind im Juni um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Dies teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag (30.6.) auf Basis einer ersten Schätzung mit. Im Mai hatte die Inflationsrate in Deutschland bei 2,6 Prozent gelegen, im April waren es 2,9 Prozent.
Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die Kerninflation, geben die Statistiker für den Juni mit 2,5 Prozent an, nach ebenfalls 2,5 Prozent im Mai. Beim Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI), der in der EU einheitlich berechnet wird, weist das Amt für Deutschland im Juni eine Rate von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat aus, nach 2,7 Prozent im Mai.
Unsere Redaktio hat die wichtigsten Aussagen aus ausgewählten Kommentaren zur Inflationsentwicklung in der kurzen Bilderstrecke oben für Sie zusammengetragen. (ohm)