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Inflationsanstieg in Deutschland: Kein Ende in Sicht

Die Inflationsrate in Deutschland legt nach einer kurzen Beruhigung wieder zu. Sie stieg im August im Jahresvergleich auf 7,9 Prozent, was einer der höchsten Anstiege überhaupt war. Das lässt erahnen, was im Herbst auf uns zukommt.

Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt von Union Investment
Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt bei Union Investment
© Union Investment

"Die niedrigeren Teuerungsraten im Juni und Juli waren nur eine optische Täuschung. Sonderfaktoren wie der Tankrabatt und das Neun-Euro-Ticket sowie das Ende der EEG-Umlage wirkten hier preisdämpfend. Und auch im August waren diese Maßnahmen noch spürbar. Erst die Inflationszahlen der kommenden Monate werden ein ungeschminktes Bild zeigen", sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt bei Union Investment.

Extremer Anstieg der Gas- und Strompreise
Einen Vorgeschmack, auf das, was kommen könnte, böten die Erzeugerpreise für gewerbliche Produkte. Sie überraschten im Juli sowohl im Jahres- als auch Monatsvergleich mit dem höchsten Anstieg seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949. Treiber dafür sei ein erneuter extremer Anstieg der Gas- und Strompreise von einem ohnehin schon hohen Niveau aus.

Produzentenpreissteigerungen fressen sich in Richtung Konsumentenpreise durch
Dies geschehe immer mit einer gewissen Verzögerung, weiß Zeuner." Zusätzlich schlagen sich die hohen Energiepreise verstärkt in der Kerninflationsrate nieder. Diese ist um die schwankungsanfälligen Energie- und Nahrungsmittelpreise bereinigt und zeigt auch stetig nach oben."

Im vierten Quartal zweistellige Inflationsraten in Deutschland érwartet
Erst im Lauf des Jahres 2023 sei ein langsamer Rückgang wahrscheinlich, so Zeuner weiter. "Das hat deutlich negative Auswirkungen auf die Wirtschaft. Die hohen Preise belasten den Konsum, und die Konjunktur verliert in diesem Umfeld weiter an Fahrt. Um eine Rezession in Deutschland kommen wir nicht herum." (kb)

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