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Inflation unter Ziel: Fed wird wohl in die Lockerungsecke gedrückt

Mit den etwas schwächer als erwartet ausgefallen US-Teuerungsdaten zusammen mit der Haltung der US-Administration im Handelskonflikt nimmt der Druck der Investoren auf die US-Notenbank immer weiter zu, geldpolitische Lockerungsmaßnahmen einzuleiten.

Powell
Fes-Präsident Jerome Powell scheint derzeit vielmehr ein Getriebener der Märkte zu sein als selbst Richtung und Tempo der Geldpoltik bestimmen zu können. 
© Andrew Harrer / Bloomberg

Dass die geringere Preisdynamik in den USA lediglich vorübergehenden Charakter haben soll, wie es Fed-Präsident Jerome Powell immer wieder betont hat, scheinen die Investoren nicht mehr recht glauben zu wollen. Das lässt sich in den Erwartungen ablesen. Der kräftige Einbruch der US-Treasury-Renditen bei kurzen und mittleren Laufzeiten seit etwa Mitte Mai deute in dieselbe Richtung, schreibt Bloomberg.

Inflationserwartungen verfallen
Wie eine Publikation der Fed von Cleveland zeigt, liegen die fünf- und zehnjährigen Inflationserwartungen mit aktuell 1,64 beziehungsweise 1,68 Prozent deutlich unter zwei Prozent. Vor einem Jahr wurden noch Werte von 1,92 respektive 2,05 Prozent gemeldet Nur die 30-jährigen Erwartungen liegen mit 2,05 Prozent über dieser Schwelle.

Schwenk scheint unausweichlich
Damit dürften die US-Notenbanker kaum eine Wahl haben, was sie am kommenden Mittwoch in ihre Abschlusserklärung schreiben und was Jerome Powell auf der anschließenden Pressekonferenz sagen muss. Alles andere als ein Schwenk zu einer lockeren Geldpolitik dürfte für eine große Enttäuschung sorgen, was sowohl am Bond- als auch am Aktienmarkt deutliche Spuren hinterlassen würde. (kb)

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