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Independence Day: Grund, auf die längste Wirtschaftsexpansion zu sehen

Wenn in den Vereinigten Staaten von Amerika mit dem Independence Day der Nationalfeiertag begangen wird, gibt es noch einen weiteren Grund zum Feiern: In diesen Tagen übertrifft der Wirtschaftsaufschwung den bisherigen Rekordwert und wird zur längsten Expansion in den USA. Ob die Rallye weitergeht?

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Christian Preussner
© J.P. Morgan AM

Diese Sorge kann Christian Preussner, Leiter Investment Specialists für US-Aktien bei J.P. Morgan Asset Management (JPM AM), entkräften: „Die USA sind nach wie vor die größte Volkswirtschaft der Welt. Dank solidem Wirtschaftswachstum, der Arbeitslosigkeit auf Rekordtief, sowie einem förderlichen Umfeld für Unternehmen sollten die Aktienmärkte in den USA auch im elften Jahr weiter wachsen können. Insbesondere bei einer aktiven Titelselektion bietet die Anlageregion auch immer noch attraktive Investmentchancen.“

US-Verbraucher tragen den Aufschwung
Laut Preussner sind die US-Konsumenten die treibende Kraft des Aufschwungs, da sie weiterhin von niedriger Arbeitslosigkeit und steigenden Löhnen profitieren. Auch die Unternehmensseite sieht der Experte positiv. „Zwar steigen die Kosten, was zu sinkenden Margen führt, aber dieser Effekt kann durch starke Umsatzzahlen ausgeglichen werden. Daher erwarten wir sowohl für 2019, als auch für 2020 ein positives Gewinnwachstum für US-Unternehmen“, unterstreicht Preussner. So deuten die Indikatoren derzeit nicht auf eine Rezession in den nächsten zwölf Monaten hin.

Chancen im Spätzyklus nutzen
Da der Zyklus allerdings schon sehr reif ist, müssen Investoren  sich der Risiken durch eine potentielle Inversion der Zinsstrukturkurve und geldpolitische Entscheidungen der Notenbank bewusst sein, wodurch es zu erhöhter Volatilität kommen kann. „Auf dem aktuellen Zinsniveau sind US-Aktien im Vergleich zu Anleihen nach wie vor attraktiver bewertet“, betont der Experte. So handeln US-Aktien derzeit mit einem Forward-KGV für den S&P 500-Index leicht unter dem 25-Jahres-Durchschnitt und mit einem Abschlag gegenüber US-Staatsanleihen.

Niedriges Gewinnwachstum - aber Wachstum - für 2019 und 2020 erwartet 
Das Gewinnwachstum im S&P 500 schätzen die Analysten von J.P. Morgan Asset Management mit rund 4 Prozent für 2019 und rund 11 Prozent für 2020 ein, was ihre Erwartungen eines moderaten Wachstums der US-Wirtschaft widerspiegelt. „Während das anhaltende Gewinnwachstum die Aktienmärkte weiter beflügeln sollte, beobachten wir alle Risiken, die Gegenwind für US-Aktien liefern. Dies gilt insbesondere für die Entwicklung der Handelsbeziehungen, Verschiebungen im globalen Wirtschaftswachstum und die Auswirkungen der Geldpolitik der US-Notenbank. Diese haben alle das Potential, die Volatilität zu erhöhen, wobei vor allem die Entwicklung im Handelsstreit für die Anlegerstimmung von besonderer Bedeutung ist und sicherlich noch weiter zur Unsicherheit beitragen wird“, unterstreicht Christian Preussner.

Wer die Party zu früh verlässt, wird meist abgestraft
„Auch wenn es in dieser spätzyklischen Phase sinnvoll ist, das Portfolio etwas konservativer auszurichten und auf das Zyklusende vorzubereiten, hat die Historie doch auch gezeigt, dass Anleger, wenn sie die Aktienmärkte zu früh verlassen einige der stärksten Erträge verpassen, die in den letzten 12 bis 24 Monaten vor Rezessionsbeginn erzielt werden können“, gibt der Experte zu bedenken.

"Strong Conviction"-Portfolio
Wer die Anlagechancen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nutzen möchte, hat mit dem JPMorgan Funds – America Equity Fund seit 2011 die Möglichkeit, in ein konzentriertes Portfolio mit den besten Anlageideen der Experten von J.P. Morgan Asset Management zu investieren. Die Fondsmanager Jonathan Simon und Timothy Parton sind beide bereits seit mehr als 30 Jahren für JPM AM tätig. Derzeit gewichten sie Finanz- und Rohstoffwerte über, während sie ihr Engagement im Sektor der Informationstechnologie seit 2018 schrittweise reduziert haben. Weitere untergewichtete Branchen sind Basiskonsumgüter und Gesundheitswesen, da die Manager in anderen Sektoren bessere Risiko-/Ertragschancen sehen.

America Equity Fund
Die Titelselektion basiert auf einem fundamentalen, Bottom-Up getriebenen Prozess, in den die besten Aktienideen der Value und Growth Research-Teams mit rund 40 Karriere-Analysten einfließen. Diese Ideen werden anhand hauseigener Analysen verbunden mit zahlreichen Unternehmensbesuchen generiert. Auf dieser Basis lassen sich laut Christian Preussner auch im späten Zyklus gute Chancen nutzen: „Der America Equity Fund investiert in die attraktivsten Substanz- und Wachstums-Aktien der USA und ermöglicht ein hohes aktives Engagement am US-Aktienmarkt, bei einer geringen Korrelation mit vielen anderen US-Aktienstrategien.“ (kb)

 

 

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