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Immobilien-Boom: VDP rechnet mit baldigem Ende

Die Preissteigerungen am hiesigen Immobilienmarkt dürften sich bald deutlich abschwächen, prognostiziert der Verband Deutscher Pfandbriefbanken. Darauf deuten die Zahlen des vergangenen Jahres hin.

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© Nougrigat

Der Verband Deutscher Pfandbriefbanken (VDP) geht davon aus, dass der Preisboom am heimischen Immobilienmarkt bald ein Ende findet. "Die spannende Frage ist, wie lange dieser nun neunjährige Anstieg der Preise noch anhalten wird und ob er abrupt endet oder langsam ausläuft", zitiert die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" aus einem aktuellen VDP-Bericht. Mit Blick auf die Entwicklung der vergangenen Quartale sei ein langsames Auslaufen momentan am wahrscheinlichsten, heißt es darin.

Dem Verband zufolge sind die Immobilienpreise zwar im vergangenen Jahr erneut gestiegen, und zwar im Schnitt um rund acht Prozent. Allerdings hat sich das Wachstumstempo im Laufe des Jahres abgeschwächt. Im ersten Quartal 2018 zogen die Preise um 8,8 Prozent an, im vierten Quartal nur noch um 7,6 Prozent. Das lag vor allem am langsameren Preisanstieg bei Gewerbeimmobilien.


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Sparer kaufen weiter Betongold
Die Preise von Wohnimmobilien kletterten im vergangenen Jahr laut VDP um 8,3 Prozent. Der Verband hat die niedrigen Zinsen als wichtigen Faktor für den Preisanstieg in diesem Marktsegment ausgemacht. Schaut man nur auf die Zinsen, dürfte der Immobilienboom wohl noch eine Weile anhalten: Baugeld ist derzeit so günstig wie zuletzt im Herbst 2016.

Die Commerzbank kommt in einer aktuellen Marktstudie zu einem konträren Ergebnis – nämlich dem, dass sich der Boom fortsetzt. "Die Rally geht weiter", zitiert die ARD den Immobilienexperten Marco Wagner aus dem aktuellen Immobilien-Monitor der Commerzbank. "Anders als etliche Analysten sehen wir 2019 kein Ende des Booms." Wagners Begründung: Die niedrigen Zinsen und die Lohnsteigerungen sorgen dafür, dass das Eigenheim für Sparer erschwinglich bleibt. (fp/aa)

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