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"I", wie Inflation ... und Illusion

Die steigenden Teuerungsraten sind derzeit eines der wichtigsten Markt-Themen. Bei Jupiter ist man jedoch der Meinung, dass es sich beim derzeitigen Anstieg um einen Sturm im Wasserglas handelt. Ihre Argumente wirken dabei durchaus stichhaltig – wir haben sie zusammengefasst.

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Ariel Bezalel (re.), Head of Strategy, Fixed Income (rechts) und Harry Richards, Fondsmanager im Fixed Income-Team bei Jupiter Asset Management halten die dräuende Inflation für eine Illusion.

Neben einer aus Jupiter-Sicht nach wie vor relativ geringen Geld-Umlaufgeschwindigket und einem demografischen Wandel, der für weniger Konsumausgaben sorgt, führen die beiden Manager zwei weitere wichtige Argumente für ihre These an – Sie finden sie grafisch aufbereitet in den nächsten beiden Bilden.
© jupiter

"Derzeit vergeht kaum ein Tag ohne Schlagzeilen, die eine baldige Rückkehr der Inflation vorhersagen. Die Frage ist jedoch, ob die Daten lediglich statistische Ausschläge des Pendels widerspiegeln oder ob sich ein neuer Trend abzeichnet. Wir sind der festen Überzeugung, dass die Zinsen für längere Zeit auf einem niedrigen Niveau verharren werden. Mit der Wiedereröffnung der Wirtschaft der einzelnen Länder wird es zweifellos zu einem Wachstums- und Inflationsschub kommen. Gründe dafür werden jedoch hauptsächlich niedrige Basiseffekte und einige vorübergehende Angebotsengpässe sein", schreiben die beiden Jupiter-Manager Ariel Bezalel, Head of Strategy, Fixed Income und Harry Richards, Fondsmanager im Fixed Income-Team bei Jupiter

Bald nachlassender Druck
Der Druck durch diese Faktoren dürfte demnach spätestens nach ein bis zwei Quartalen nachlassen. "Kurzfristig wird der Inflationsdruck schwanken. Da wir ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Risiko und Rendite anstreben, richten wir unseren Blick jedoch auf längerfristige Trends. Die strukturelle Inflation wird überall durch ein Zusammenspiel von zu hoher Verschuldung, der „Zombifizierung“ des Unternehmenssektors, alternder Bevölkerungen und der durch Globalisierung, Technologie und Niedriglohnarbeit verursachten Umbrüche in Schach gehalten", so die Einschätzung des Duos.

In der Galerie oben haben wir die wichtigsten Argumente der beiden Manager zusammengefasst – einfach ins erste Bild klicken... (hw)

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